Sophie Hunger: Supermoon (Sounds)


Sophie Hunger - Supermoon
Sophie Hunger – Supermoon

Sophie Hunger

Titel: Supermoon
VÖ: 24. April 2015
Label: Caroline
Vertrieb: Universal
Formate: CD, digital


Tracklist

1. Supermoon
2. Mad Miles
3. Love Is Not the Answer
4. Superman Woman
5. Die Ganze Welt
6. Fathr
7. The Age of Lavender
8. La chanson d’Hélène (feat. Eric Cantona)
9. We Are the Living
10. Craze
11. Heicho
12. Queen Drifter


Tour

08.07.2015 – Lörrach, Stimmen Festival
01.08.2015 – Oberammergau, Heimatsound Festival
02.08.2015 – Karlsruhe, Zeltival
08.08.2015 – Luhmühlen, A Summer’s Tale
09.08.2015 – Würzburg, Hafensommer
28.08.2015 – Berlin, Pop-Kultur
04.09.2015 – Nürnberg, Serenadenhof
05.09.2015 – Leipzig, Parkbühne

Rezension (Album)

8/12

Sophie Hunger ist am 9. August 2015 zu Gast beim Würzburger Hafensommer

Meine angestrebte Erlebnisreihenfolge ist – von einigen Ausnahmen abgesehen – Album anhören und dann entscheiden, ob ich den Künstler oder die Künstlerin denn auch auf der Bühne erleben möchte. Das lässt sich nicht immer so durchhalten.

Women Of The World Festival 2015

Von dem zuvor beschriebenen Weg bin ich bei Sophie Hunger jüngst abgewichen. Die Möglichkeit, die Schweizerin beim Women Of The World Festival 2015 in Frankfurt’s Alter Oper zu erleben, war verlockend und ich wurde keineswegs enttäuscht.

Vielmehr war ich begeistert, wie selbstverständlich sich damals mir komplett unbekannte Songs des gerade erschienenen Albums „Supermoon“ in die Setlist fügten.

Wochen später höre ich mir das reguläre Album – es gibt auch noch eine erweiterte Deluxe Version – immer wieder an, doch der Funke mag von der CD nicht so recht überspringen.

Ein Album voller Brüche

Das Album bietet überbordende Vielfalt und sicherlich exzellente Songs, den großen inneren Zusammenhang der Titel untereinander, die gewählte Tracklist kann ich nicht in Gänze nachvollziehen. Diese Kollektion an Songs zerfällt beim Anhören in ihre zwölf Einzelteile, die mir etwas beliebig montiert scheinen.

Die Musik von Sophie Hunger lässt sich ohnehin nur schwer kategorisieren, etwas eklektisch ist Hungers Herangehensweise schon immer gewesen. Diese Platte hat mir aber einfach zu viele Brüche, Tempo- und Sprachwechsel. Sie ist eine emotionale Achterbahnfahrt, der ich zu folgen so ohne weiteres nicht bereit bin. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich die Skip-Taste drücke und Songs auswähle, wie ich es sonst bei einer Best-Of-Sammlung praktiziere.

Die unbändige Vielfalt, die immer wieder den Reiz eines Sophie-Hunger-Konzertes ausmacht, empfinde ich bei insgesamt nur etwa 43 Minuten Tonträger-Lauflänge als etwas zu sportlich. Kann deshalb dieses Album – wider meinen eigenen Erwartungen – leider nur in kleineren, mir bekömmlichen, Dosen geniessen.

Auf den erneuten Auftritt des mir auf dem Album „Supermoon“ etwas überambitioniert erscheinenden „Superman Woman“ beim Würzburger Hafensommer freue ich mich dennoch! Live ist Sophie Hunger wirklich eine Wucht!

© Gerald Langer


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