Megaloh: Cairo Würzburg 2013
Der weiße Apfel leuchtet auf, Snapback Caps und Hoodies, getragen von einem jungen Publikum, füllen das Jugendkulturhaus Cairo in Würzburg innerhalb weniger Minuten. Die Location scheint gleich zu bersten.
Der Konzertbericht ist nach wie vor ein ganz wesentlicher Bestandteil non music-on-net. Pandemiebedingt ist diese Sparte derzeit etwas in den Hintergrund gerückt.
Der weiße Apfel leuchtet auf, Snapback Caps und Hoodies, getragen von einem jungen Publikum, füllen das Jugendkulturhaus Cairo in Würzburg innerhalb weniger Minuten. Die Location scheint gleich zu bersten.
Der Herbst ist in Würzburg spürbar angekommen. Schmuddelwetter, bei dem man am liebsten daheim bleiben möchte, wenn nicht heute Abend Hannes Wader in der Stadt wäre.
Vier junge Burschen aus Berkeley/Kalifornien. Der Funke mag beim knapp halbstündigen Set nicht so recht überspringen. Dies liegt wohl in erster Linie daran, dass sie recht stoisch nebeneinander stehen und jede unnötige Bewegung vermeiden.
Beinahe hätte ich dieses Konzert verpeilt – aber eben nur beinahe! Wäre sehr ärgerlich gewesen, um soviel schon einmal vorweg zu nehmen.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben – wenigstens manchmal! Trifft heute Abend jedenfalls zu.
Nach all den Open-Air-Veranstaltungen der letzten Wochen endlich auch wieder einmal die Würzburger Posthalle besuchen macht Spass, vor allem, wenn sie so gut gefüllt ist wie heute. Das lässt die Innentemperatur merklich steigen. Der Stimmung tut dies keinen Abbruch.
Dem heutigen Abend habe ich lange entgegen gefiebert. Die Rhythmus-Sektion der im Herbst auch in Deutschland anstehenden Peter-Gabriel-So-Anniversary-Tour-2013 steht heute mit zwei verschiedenen Formationen auf der Hafenbühne. Meine Erwartungen sind entsprechend hoch.
Von der Avantgarde kehren wir nach kurzer Umbaupause zurück in deutlich seichtere Gefilde. Der französische Schlagzeug-Artist Manu Katché hat sich mittlerweile eher im (Smooth) Jazz eingerichtet, wobei es aktuell auch wunderbare experimentellere Zusammenarbeiten mit dem Schweden Nils Petter Molvær gibt.
Wer ab und dann einen Konzertbericht auf dieser Seite liest, weiß, dass ich der ersten Band des Abends, meist als Support gedacht, gerne einige Zeilen mehr zugestehe.
Hatten wir am Abend zuvor noch eine sehr beeindruckende musikalische Reise nach Tibet mit der zauberhaften Soname unternommen, so ist der Zug, der uns am heutigen Sonntagabend in den musikalischen Kosmos von Natacha Atlas entführen soll, leider nur spärlich besetzt.