Kraftklub: Taubertal-Festival 2015
Muss man zu Kraftklub noch viel erzählen? Ich denke nicht. Fünf Jungs aus Chemnitz, die sich mit ihrer Mischung aus Indie und Rap ganz weit nach oben in die Charts und die Herzen ihrer Fans gespielt haben
Der Konzertbericht ist nach wie vor ein ganz wesentlicher Bestandteil non music-on-net. Pandemiebedingt ist diese Sparte derzeit etwas in den Hintergrund gerückt.
Muss man zu Kraftklub noch viel erzählen? Ich denke nicht. Fünf Jungs aus Chemnitz, die sich mit ihrer Mischung aus Indie und Rap ganz weit nach oben in die Charts und die Herzen ihrer Fans gespielt haben
Mit Tina Dico gelang es dem Würzburger Hafensommer, einen ganz „dicken Fisch“ an Land zu ziehen. Die Zuschauerränge sind entsprechend gefüllt. Nachdem vorher Teitur seine feinen Songs mit sparsamen Mitteln präsentiert hat, folgt nun eine richtig fette, man möchte schon fast sagen amerikanische, Produktion.
Meine Erwartung wird voll und ganz erfüllt, nachdem dieser vollkommen unscheinbare – nicht mehr ganz junge – Mann mit seinen Dreiviertel-Hosen, barfuß, die strähnigen halb langen Haare etwas gescheitelt und insgesamt von der Hitze sichtlich gezeichnet, die Bühne betritt.
Um es gleich vorwegzuschicken. Heute Abend erlebe ich mein erstes Konzert der in Kennerkreisen hoch geschätzten Erika Stucky „Spidergirl“. Beim Würzburger Hafensommer war sie schon einige Male zu Gast. Es darf also zurecht vermutet werden, dass sich „Wiederholungstäter“ im Publikum befinden.
Bei dem Duo Schaerer/Niggli war ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, was mich erwarten wird. Das Album mit dem fast unaussprechlichen Titel “ Tyr-Gly-Gly-Phe-Met – Live At Jazzwerkstatt Bern“ drehte bei mir in der CD-Schublade zweimal komplett durch, von richtiger Begeisterung meinerseits noch keine Spur.
Die Fragilität verschwindet, nachdem Orioxy ihr Equipment von der Bühne entfernt haben. Sehr kraftvoll geht es weiter. Eine Uraufführung steht an.
Hat man das aktuelle Album eines Künstlers oder einer Band schon recht euphorisch besprochen, ist man vor dem anstehenden Live-Auftritt gespannt, ob die eigenen Erwartungen auch auf der Bühne erfüllt werden.
Die deutsche Affäre Dauner und Dauner wird zu vorgerückter Stunde – mittlerweile ist es 21:30 und auch schon dunkel – zu einer finnischen Affäre.
Wolfgang und Florian Dauner eröffnen die für den Würzburger Hafensommer frisch ins Leben gerufene Konzertreihe „It’s a Familiy Affair“.
Im Hintergrund des aktuellen Albums operierten die bei Tex-Mex-Einflüssen zu erwartenden Verdächtigen. So haben bei „Espíritu del Sol“ haben unter anderem Joey Burns und John Convertino von Calexico mitgewirkt.