Sophie Hunger: Hafensommer Würzburg 2015
Sophie Hunger schließt auch in diesem Jahr, wie zuletzt 2013, die Konzertreihe des Würzburger Hafensommers ab.
Der Konzertbericht ist nach wie vor ein ganz wesentlicher Bestandteil non music-on-net. Pandemiebedingt ist diese Sparte derzeit etwas in den Hintergrund gerückt.
Sophie Hunger schließt auch in diesem Jahr, wie zuletzt 2013, die Konzertreihe des Würzburger Hafensommers ab.
Die örtlichen Randbedingungen für Mark Berube’s Auftritt sind alles andere als ideal. Die raumgreifende Produktion für das sich anschließende Konzert von Sophie Hunger hinterlassen – vor der Bühne stehend – einen merkwürdigen Eindruck, sind aber unvermeidlich, wenn das abendliche Programm straff durchgezogen werden soll.
Es wird Zeit für deutschen Rap mit Marteria! Der Platz vor der Hauptbühne ist wieder bis zum Bersten gefüllt. Marteria und sein Alter Ego Marsimoto, den er auch gerne mal als seinen Kumpel bezeichnet, feiern – wow!
Madsen sind eine Klasse für sich. Wie ich persönlich finde, haben sie mit ihrer Mischung aus Punk, Rock und Pop einen unverwechselbaren Sound gefunden.
Mit Acollective starte ich sehr ruhig in den zweiten Festivaltag. Viel los ist vor der Nebenbühne noch nicht. Auf der Bühne selbst passiert aber auch nicht viel. Acollective aus Israel gehen es auch locker an.
Die Nacht ist noch jung, der Weg in den Steinbruch zwar nicht kurz, aber ich nehme ihn gerne in Kauf für die Antilopen Gang. Links und gesellschaftskritisch sind ihre Texte gehalten. So mag ich das.
Den wohl härtesten Sound am Samstag bringen Against Me! mit. Mir waren sie bisher nur vom Namen bekannt aber sie haben mit ihrer Mischung aus Hardcore, Punk und weiteren Genres mit mir einen neuen Fan gewonnen.
Carolina Bubbico überrascht mich auf der Hafensommerbühne. Ihr letztes Album „Contravento“, mit großer Band eingespielt, kommt beim Titelsong recht ruhig und betulich daher.
RDGLDGRN ist kein Zungenbrecher.
Ausgesprochen bedeutet dieser Name bei Ergänzung der Vokale: red, gold, green.
Mit Rock und einer Brise Synthesizer-Klängen starten die Franzosen Casablanca Drivers auf der Nebenbühne durch. Sie sind Teilnehmer von Emergenza und ich persönlich gönne ihnen eine große Karriere im Musikgeschäft. Warten wir den Sonntag ab! Dann fällt die Entscheidung!