Pippo Pollina: Hafensommer Würzburg 2015
Ich schäme mich ja schon ein bisschen dafür. Der Name Pippo Pollina ist mit wohl geläufig, bei der Vorankündigung des heutigen Konzertes hatte ich ihn dennoch prompt falsch geschrieben.
Der Hafensommer Würzburg ist mir in den letzten Jahren besonders ans Herz gewachsen. Nicht nur vom Programm interessant, sondern für mich auch im Hinblick auf die Konzertfotografie, die mir hier seit Jahren ermöglicht wurde.
Ich schäme mich ja schon ein bisschen dafür. Der Name Pippo Pollina ist mit wohl geläufig, bei der Vorankündigung des heutigen Konzertes hatte ich ihn dennoch prompt falsch geschrieben.
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Carolina Bubbico überrascht mich auf der Hafensommerbühne. Ihr letztes Album „Contravento“, mit großer Band eingespielt, kommt beim Titelsong recht ruhig und betulich daher.
Mit Tina Dico gelang es dem Würzburger Hafensommer, einen ganz „dicken Fisch“ an Land zu ziehen. Die Zuschauerränge sind entsprechend gefüllt. Nachdem vorher Teitur seine feinen Songs mit sparsamen Mitteln präsentiert hat, folgt nun eine richtig fette, man möchte schon fast sagen amerikanische, Produktion.
Meine Erwartung wird voll und ganz erfüllt, nachdem dieser vollkommen unscheinbare – nicht mehr ganz junge – Mann mit seinen Dreiviertel-Hosen, barfuß, die strähnigen halb langen Haare etwas gescheitelt und insgesamt von der Hitze sichtlich gezeichnet, die Bühne betritt.
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Um es gleich vorwegzuschicken. Heute Abend erlebe ich mein erstes Konzert der in Kennerkreisen hoch geschätzten Erika Stucky „Spidergirl“. Beim Würzburger Hafensommer war sie schon einige Male zu Gast. Es darf also zurecht vermutet werden, dass sich „Wiederholungstäter“ im Publikum befinden.
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Bei dem Duo Schaerer/Niggli war ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, was mich erwarten wird. Das Album mit dem fast unaussprechlichen Titel “ Tyr-Gly-Gly-Phe-Met – Live At Jazzwerkstatt Bern“ drehte bei mir in der CD-Schublade zweimal komplett durch, von richtiger Begeisterung meinerseits noch keine Spur.
Die Fragilität verschwindet, nachdem Orioxy ihr Equipment von der Bühne entfernt haben. Sehr kraftvoll geht es weiter. Eine Uraufführung steht an.