Rehan Syed Ensemble: Fussissimo
Die Sinti-Jazz-Szene, insbesondere diejenige, die sich sehr aktiv mit dem Erbe von Jean „Django“ Reinhardt auseinandersetzt, ist ohne das Rehan Syed Ensemble kaum mehr vorstellbar.
Die CD, Abkürzung für Compact Disc, ist unter Musiksammlern heute fast schon verpönt. Ich selbst gehöre nicht zu denjenigen, die dieses Format, welches in großen Mengen noch immer in meinen Regalen steht, nun schlecht reden möchte.
Die Sinti-Jazz-Szene, insbesondere diejenige, die sich sehr aktiv mit dem Erbe von Jean „Django“ Reinhardt auseinandersetzt, ist ohne das Rehan Syed Ensemble kaum mehr vorstellbar.
Mit Echo Street hatten sich im letzten Jahr für die Band Amplifier aus Manchester, Großbritannien, die Türen zum Prog-Rock geöffnet. Bei K-Scope und ihren Post-Progessive-Sounds waren sie dabei gut und sicher aufgehoben.
Mag Norwegen mit Sicherheit zu den am dünnsten besiedelten Regionen Europas gehören, die Dichte bemerkenswerter Musiker nimmt dort beständig zu. Mit dem 34jährigen Petter Carlsen ist ein erstklassiger Singer/Songwriter hinzugekommen, der mit Sirens sein mittlerweile drittes Album präsentiert.
Der Kutscher hat die Pferde, das Gespann gewechselt und setzt die Fahrt in neuer Begleitung munter fort. So, oder wenigstens so ähnlich, hat es Bibi Tanga getan. Die alte Band – The Seletines – ist somit Geschichte. Doch der gebürtige Afrikaner schreibt seine Karriere nunmehr mit neuer Mannschaft fort.
Das zweite Album ist regelmäßig eine große Herausforderung für einen Künstler, der mit dem Erstlingswerk zumindest Musikkritiker zufrieden stellen konnte. Platten lassen sich damit allein allerdings noch lange nicht verkaufen.
André Sauermann kannte ich bisher definitiv nicht. Genauso wenig unter seinem Namenskürzel ANSA mit Punkt(.).
Gleich einmal vorneweg. Medial breitenwirksame Volksmusik scheue ich wie der Teufel das Weihwasser. Aber neugierig bin ich natürlich schon auch, wenn bei mir im Briefkasten – nach erfolgter kurzer Ankündigung – die aktuelle CD Franconian Boogaloo von Gankino Circus landet und der Beipackzettel folgendes zu verkünden weiß:
Das junge britische Musikerkollektiv Her Name Is Calla veröffentlicht nunmehr sein drittes Album. Navigator ist ein Konvolut aus sehr unterschiedlich arrangierten Songs, die im Kontext des Albums aber nahezu unverrückbar nebeneinander stehen.
Die Künstlichkeit der Töne, die unmittelbar einem Homecomputer der ersten Generation oder dem alten Gameboy meines Sohnes zu entspringen scheinen, münden bald schon in den Titelsong, der die musikalische Ausrichtung von Egotronics neuem Album „Die Natur ist dein Feind“ zeigt.
Auf einer EP lassen sich schon einige Tracks unterbringen. Eine zeitliche Ausweitung dieses Formates auf gute zwanzig Minuten ist dabei nicht unüblich.