Lukas Graham: Posthalle Würzburg 2013
Das Lukas Graham Konzert war bereits für Januar angekündigt, musste dann aufgrund einer akuten Kehlkopfentzündung des jungen Dänen abgesagt werden. „Des einen Leid, des anderen Glück“, möchte ich sagen.
Unter der Kategorie REVIEWS findet man Besprechungen zu Konzertveranstaltungen, aber eben auch Kritiken zu Ton- und Bildträgern. Auch die eine oder andere Empfehlung findet sich darunter.
Das Lukas Graham Konzert war bereits für Januar angekündigt, musste dann aufgrund einer akuten Kehlkopfentzündung des jungen Dänen abgesagt werden. „Des einen Leid, des anderen Glück“, möchte ich sagen.
Es gibt Konzerte, auf die freut man sich schon lange, bevor sie überhaupt angekündigt werden. Die heutige Tocotronic-Show in der Würzburger Posthalle anlässlich des 20. Dienstjubiläums der deutschen „Dichter und Denker“ – Indie-Rock-Band gehört für mich zweifellos zur Gattung dieser ganz besonderen Konzertereignisse.
Wenn eine derart extrovertierte Band wie Lordi in der mit geschätzt 400 Zuhörern angefüllten MusicHall Halt macht, muss es der Support, der einfach nur Musik machen möchte, schwer haben. Somit auch das – im wahrsten Sinne des Wortes – “hard” rockende Quartett Reverse Grip aus Kanada.
Wenn Charly Heidenreich zu den mittlerweile legendären Freakshows einlädt, wird es schräg, zuweilen sehr schräg. Er weiß, dass er dabei als Überzeugungstäter natürlich häufig genug das Problem hat, eine über normale Schulklassenstärke hinausgehende Zuhörerschaft anzusprechen.
Steven Wilson ist derzeit angesagt, wenngleich die Sparte von Musik, für die er steht, das weite Feld des Prog-Rock, nach wie vor eher ein Nischendasein fristet. Die einschlägigen Fanzines und Magazine mögen das möglicherweise anders sehen.
m letzten Jahr sah es noch aus, als würde die kurze Ära der Reichenberger Guitar Masters zum Leidwesen vieler Interessierter zu Ende gehen. Doch schon im vergangenen Herbst liess Reinhold Deinhardt durchblicken, dass es irgendwie weiterginge. Mich erreichte bereits im Sommer 2012 eine hoffnungsvoll stimmende E-Mail.
Bevor die Hamburger Deutsch-Punk-Polit-Rocker Slime die Zuhörer in dem gut besetzten, aber eben längst nicht ausverkauften Stattbahnhof Schweinfurt in Wallung versetzen sollen, dürfen wir der Band The Screwjetz lauschen.
Bevor die britische Band The Toy Dolls loslegen darf, heizen die Radio Dead Ones vor und auch schon ein bisschen ein. Ihr halbstündiges Set bietet passables Geschrubbe, leider ohne wirklich neue und unerhörte Akzente auch in diesem Genre setzen zu können.
Wie kommt man – als eher Rock orientierter – auf die Idee, sich ein Konzert von Claudia Koreck anzuhören? Mich hatte ein Freund schon vor einigen Monaten auf die oberbayerische Singer- und Songwriterin aufmerksam gemacht. Und? Der Tipp war gut!
John Cale einmal „live“ erleben zu dürfen, war mir schon seit bald dreißig Jahren eine Herzensangelegenheit. Sein Auftritt in der WDR-Rockpalast-Nacht vom 13.10.1983/14.10.1983 hat sich mir in das Gedächtnis förmlich eingebrannt.