29. Jazzfestival Würzburg 2013: Rückblick
Der Jazz hat’s nicht sehr leicht in Deutschland. Er findet häufig in kleinen Clubs und Kellerkneipen statt, trifft dort auch auf seine Klientel an Bewunderern.
Unter der Kategorie REVIEWS findet man Besprechungen zu Konzertveranstaltungen, aber eben auch Kritiken zu Ton- und Bildträgern. Auch die eine oder andere Empfehlung findet sich darunter.
Der Jazz hat’s nicht sehr leicht in Deutschland. Er findet häufig in kleinen Clubs und Kellerkneipen statt, trifft dort auch auf seine Klientel an Bewunderern.
Sicher hat jeder den einen oder anderen Künstler, dessen Texte einen am meisten ansprechen. Ohne Zweifel ist das für mich Prinz Pi, weshalb sein Auftritt in Würzburg sofort nach der offiziellen Bekanntgabe als Pflichttermin in den Kalender eingetragen wurde.
Die Ankündigung des Konzertes von Wishbone Ash in der Würzburger Posthalle vor einigen Monaten löste bei mir zum einen große Vorfreude aus, zum anderen aber auch eine Skepsis, ob die Musik, die mich insbesondere als Jugendlicher über viele Jahre auf Vinyl und auf Band diverser längst nicht mehr rauschfreien Chromdioxid Kassetten begleitet hatte, nicht fürchterlich entzaubert werden könnte.
Ein Ron Spielman Konzert kurzfristig und in kompletter Unkenntnis der aktuellen Album-Veröffentlichung Swimming In The Dark zu besuchen, ist absolut risikolos, außer dass man möglicherweise kein Ticket mehr bekommt oder der „Stammplatz“ zum Fotografieren möglicherweise schon besetzt ist.
Eigentlich sollten die Bloodflowerz für den Support der Letzten Instanz sorgen. Alles kommt anders – krankheitsbedingt muss die angekündigte Reunion ausfallen, besser auf einen noch festzulegenden neuen Termin verschoben werden.
Meine Erwartungen an dieses Konzert von Peter Gabriel in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle sind sehr hoch, verfolge ich seine Karriere als eingefleischter Fan seit nunmehr etwa vierzig Jahren. Am 16. Juni 1987 habe ich das Original-Line-Up, das auch heute am Start ist, just an diesem Ort erleben dürfen.
Zwei junge Bands, möglicherweise auf dem Weg ganz nach oben. Das ist wohl die einzige Gemeinsamkeit der beiden Acts des heutigen Abends.
Der weiße Apfel leuchtet auf, Snapback Caps und Hoodies, getragen von einem jungen Publikum, füllen das Jugendkulturhaus Cairo in Würzburg innerhalb weniger Minuten. Die Location scheint gleich zu bersten.
Der Herbst ist in Würzburg spürbar angekommen. Schmuddelwetter, bei dem man am liebsten daheim bleiben möchte, wenn nicht heute Abend Hannes Wader in der Stadt wäre.
Vier junge Burschen aus Berkeley/Kalifornien. Der Funke mag beim knapp halbstündigen Set nicht so recht überspringen. Dies liegt wohl in erster Linie daran, dass sie recht stoisch nebeneinander stehen und jede unnötige Bewegung vermeiden.