The Notwist: Hafensommer Würzburg 2013
Nochmals ein Abend beim Würzburger Hafensommer, bei dem es vor allem für die Zuhörer heißt: „Durchhalten – und wir werden alle sicherlich belohnt!“
Unter der Kategorie REVIEWS findet man Besprechungen zu Konzertveranstaltungen, aber eben auch Kritiken zu Ton- und Bildträgern. Auch die eine oder andere Empfehlung findet sich darunter.
Nochmals ein Abend beim Würzburger Hafensommer, bei dem es vor allem für die Zuhörer heißt: „Durchhalten – und wir werden alle sicherlich belohnt!“
Nach einem extrem heißen Samstagabend hat sich die Wettersituation nun verändert. Es sieht verdächtig nach Regen aus, die ersten Tropfen fallen schon beim Erreichen des Festivalgeländes.
Es gibt Konzertabende, die sind von vorne herein kalkulierbar, auch wenn man die Interpreten selbst niemals zuvor „live“ erlebt hat, sondern nur von diversen Tonkonserven kennt.
In Puschen und Bademantel betritt das Enfant terrible der Pianomusik die Bühne, nimmt Platz und reicht erste Geschmacksproben seines virtuosen Tastenspiels. Unüberhörbar und unübersehbar lauschen wir einem Ausnahmetalent am (Solo) Piano, welches sich im Laufe der Show, gerade im Zusammenspiel mit dem Kaiser Streichquartett (plus percussion), geradezu explosionsartig entfalten kann.
Seit einiger Zeit bemüht sich Würzburg darum, möglicher Austragungsort der erfolgreichen „Das Erste“ – Sendereihe „Tatort“ zu werden. Wenigstens für einen Abend hat die unterfränkische Metropole eine ideale Tatortbesetzung.
„Songs & Sounds aus einem eigenen Universum – mal sanft, mal laut, leicht verwirrend und im besten Sinne telepathisch“ – so wird das Trio um die Sängerin und Akkordeonistin Nadja Stroller im Programmheft beschrieben. Was darf man sich denn darunter vorstellen?
Hält das Wetter oder erreicht das in den Prognosen angekündigte Gewitter bereits heute Abend die neue Spielstätte des Hafensommers auf den Mainwiesen? Mit den Aufbauarbeiten für Tribüne und Bühne konnte erst gestern begonnen werden.
Eine Benefiz-Veranstaltung für das Africa-Festival war während der Vorbereitungen zum 25. Jubiläumsjahr sicherlich nie zur Diskussion gestanden. Doch das Hochwasserereignis am Festivalwochenende Ende Mai 2013 spülte monatelange Planungen und alle Vorfreuden erbarmungslos Main abwärts.
Nach dem 25. Jubiläumsjahr des Festivals gab es leider keinen Grund zum Jubeln. Die Kosten waren davon gelaufen. Insofern wurde das diesjährige Festival auch im Hinblick auf mögliche Kosteneinsparpotentiale neu ausgerichtet.
Donnerstagabend – einige schwül warme Tage liegen hinter uns, ein heißer Abend direkt vor uns. Der Stattbahnhof will sich vielleicht aus diesem Grund beim Support aus München nicht so recht füllen. Viele Gäste stehen noch draußen, denn dort ist es – zumindest gefühlt – etwas kühler als im Bahnhof.