RDGLDGRN: Taubertal-Festival 2015
RDGLDGRN ist kein Zungenbrecher.
Ausgesprochen bedeutet dieser Name bei Ergänzung der Vokale: red, gold, green.
Unter der Kategorie REVIEWS findet man Besprechungen zu Konzertveranstaltungen, aber eben auch Kritiken zu Ton- und Bildträgern. Auch die eine oder andere Empfehlung findet sich darunter.
RDGLDGRN ist kein Zungenbrecher.
Ausgesprochen bedeutet dieser Name bei Ergänzung der Vokale: red, gold, green.
Mit Rock und einer Brise Synthesizer-Klängen starten die Franzosen Casablanca Drivers auf der Nebenbühne durch. Sie sind Teilnehmer von Emergenza und ich persönlich gönne ihnen eine große Karriere im Musikgeschäft. Warten wir den Sonntag ab! Dann fällt die Entscheidung!
Lieblicher Gesang in Verbindung mit Indie-Pop zieht mit The Majority Says nachmittags über die Hauptbühne. Es mag perfekt für Pärchen zum Schmusen sein, viele Zuschauer konnten die Schweden damit jedoch nicht anlocken.
Dass der Freitag auf dem Taubertal Festival 2015 wohl eine lange Nacht mit sich bringt, war mir bereits im Voraus klar, als ich gesehen habe, dass die Drunken Masters im Steinbruch auflegen.
Bayerischer Dialekt, eine Gitarre, ein Kontrabass und ein Schlagzeug. Klingt komisch, ist es irgendwie auch. Django 3000 spielen eine Mischung aus Pop und Folk. Das lädt zum Tanzen ein.
Die vier Stuttgarter Punks von Heisskalt habe ich schon lange auf dem Schirm.
Muss man zu Kraftklub noch viel erzählen? Ich denke nicht. Fünf Jungs aus Chemnitz, die sich mit ihrer Mischung aus Indie und Rap ganz weit nach oben in die Charts und die Herzen ihrer Fans gespielt haben
Mit Tina Dico gelang es dem Würzburger Hafensommer, einen ganz „dicken Fisch“ an Land zu ziehen. Die Zuschauerränge sind entsprechend gefüllt. Nachdem vorher Teitur seine feinen Songs mit sparsamen Mitteln präsentiert hat, folgt nun eine richtig fette, man möchte schon fast sagen amerikanische, Produktion.
Meine Erwartung wird voll und ganz erfüllt, nachdem dieser vollkommen unscheinbare – nicht mehr ganz junge – Mann mit seinen Dreiviertel-Hosen, barfuß, die strähnigen halb langen Haare etwas gescheitelt und insgesamt von der Hitze sichtlich gezeichnet, die Bühne betritt.
Um es gleich vorwegzuschicken. Heute Abend erlebe ich mein erstes Konzert der in Kennerkreisen hoch geschätzten Erika Stucky „Spidergirl“. Beim Würzburger Hafensommer war sie schon einige Male zu Gast. Es darf also zurecht vermutet werden, dass sich „Wiederholungstäter“ im Publikum befinden.