Matze Rossi: Umsonst und Draussen Würzburg 2016
„Matze Rossi“ – der Name ist mir schon einige Male untergekommen. Live hatte ich ihn bisher noch nicht erlebt. Heute hat er etwas mehr als eine halbe Stunde Zeit, um nachhaltig zu begeistern.
Unter der Kategorie REVIEWS findet man Besprechungen zu Konzertveranstaltungen, aber eben auch Kritiken zu Ton- und Bildträgern. Auch die eine oder andere Empfehlung findet sich darunter.
„Matze Rossi“ – der Name ist mir schon einige Male untergekommen. Live hatte ich ihn bisher noch nicht erlebt. Heute hat er etwas mehr als eine halbe Stunde Zeit, um nachhaltig zu begeistern.
Die Hussein Mahmoud Group wird als „Syrisch-Deutsche Stubenmmusik“ im Programmheft angekündigt.
Auch die großen Helden des amerikanischen Punk kommen in die Jahre. NOFX aus Kalifornien befinden sich als gut gelaunte Skatepunker der ersten Stunde im 33. – „Schnapszahl“ – Jahr ihrer Laufbahn.
Mit „More“, ihrem dritten Album, veröffentlichen Pink Floyd im Juli 1969 ihren ersten Soundtrack. Die Musik zum gleichnamigen Film des Regisseurs Barbet Schroeder dürfte dabei einen höheren Bekanntheitsgrad geniessen, als das zugehörige cineastische Werk, das sehr kontrovers diskutiert wird. Ich gebe zu, dass ich „More“ bisher weder im Kino noch auf irgendeinem TV-Kanal gesehen habe. Mir fällt es auch wirklich schwer, mir zu dem sehr heterogen Soundtrack bewegte Bilder vorzustellen.
Früher wurde wohl einfach schneller gearbeitet. Das mediale Ablenkungspotential, wie wir es heute in seiner Unübersichtlichkeit kennen, gab es einfach nicht. Dafür hatte man mehr Zeit für den eigenen Schaffensprozess. So erklärt sich wohl auch, dass Pink Floyd nach ihrem Debüt sofort wieder in die berühmten Abbey Road Studios in London zurückkehrten und dort ihr zweites Opus „A Saucerful Of Secrets“ einspielten, das bereits am 29. Juni 1968 veröffentlicht wurde.
Pink Floyd’s „The Piper At The Gates Of Dawn“ ist gerade – neben „A Saucerful Of Secrets“, „More“ und dem Doppelalbum „Ummagumma“ – auf „180g Heavyweight Vinyl“ erschienen. Den „Hype“ um Vinyl möchten sich natürlich auch Pink Floyd nicht entgehen lassen, ist er doch ein sehr einträgliches Geschäft.
Alles hat seine Zeit! Für den norwegischen Jonas Alaska hatte ich mir bisher noch keine genommen.
Bei mir war sein aktuelles Album „Younger“ – sträflicherweise – einige Monate liegen geblieben. Seine Deutschland-Tour im März und April 2016, bei der auch im Vorprogramm von Sivert Höyem, einst Madrugada-Sänger, auftrat, liegt ebenfalls schon einige Wochen zurück.
Ein kurzer Nachruf also? Mitnichten!
Die kanadische Band Your Favorite Enemies ist alles andere als eine Newcomer-Band aus Kamera. Über zehn Jahre hinweg hat sich das Sextett bei Tourneen durch Nordamerika, Asien und Europa ein gewisses Renommee erspielt, allerdings ohne den besagten ganz großen Durchbruch im hart umkämpften Sektor des Post-Rock zu erzielen.
Olaf Schubert, bürgerlich: Michael Haubold, polarisiert. Denn gänzlich unberührt kann einen das „Wunder im Pullunder“ keinesfalls lassen. Heute haben sich seine zahlreichen Fans unterschiedlichster Altersgruppen in der Posthalle Würzburg eingefunden.
Das Internationale Africa Festival konnte am vergangenen Wochenende auf den Würzburger Mainwiesen seinen 28. Geburtstag feiern.