Pink Floyd: The Piper At The Gates Of Dawn [Vinyl Album] (2016)

Pink Floyd - The Piper At The Gates Of Dawn - Vinyl (2016)
Pink Floyd – The Piper At The Gates Of Dawn – Vinyl (2016)

Pink Floyd 

Titel: The Piper At The Gates Of Dawn (Vinyl-Remaster)
VÖ: 03.06.2016
Label: Parlophone Label Group
Format: Vinyl


Rezension (Album)

Pink Floyd’s „The Piper At The Gates Of Dawn“ ist gerade – neben „A Saucerful Of Secrets“, „More“ und dem Doppelalbum „Ummagumma“ – auf „180g Heavyweight Vinyl“ erschienen.

Der Hype in Sachen Vinyl

Den „Hype“ um Vinyl möchten sich natürlich auch Pink Floyd nicht entgehen lassen, ist er doch ein sehr einträgliches Geschäft. Fans und Sammler werden schließlich nicht müde, sich alle möglichen Formate ihrer Lieblingsbands zusätzlich ins Regal zu stellen.

So verfüge ich allein bei „A Saucerful Of Secrets“ über die CD-Remaster-Ausgabe von 1994 mit wirklich wunderschönem Booklet von Hipgnosis und die 2011er-CD-Remaster-Version. Im Jahre 2007 habe ich dann zwischendurch die 40th Anniversary Edition des Pink Floyd-Debuts als 3-CD-Set erworben.

Braucht es dann überhaupt noch das neuaufgelegte Vinyl, das nun in sehr spartanischer, aber originaler Ausstattung ohne Lyrics etc. vor mir liegt, beziehungsweise sich auf dem Plattenteller dreht? Verrückte, wie ich, sollten hier besser nicht beratend tätig werden.

Kurzum:

Mein jüngst erworbenes Vinyl klingt einwandfrei, liegt absolut plan auf dem Plattenteller. Ein Rauschen und das vor allem häufig durch schludrige Produktion sowie statische Aufladungen hervorgerufene störende Knistern sind nicht wahrnehmbar. Die Platte steckt in einer Folien ausgeschlagenen Innenhülle. Den Download-Code für mp3-files braucht ihr nicht weiter suchen. Den gibt es nämlich nicht. Dafür greift man doch liebend gerne auf redundant vorhandene CD-Editionen zurück.

Warten wir einfach ab, bis die Super-Hi-Res-etc.-Dateien in einigen Jahren vorliegen. Wir werden sie uns sicherlich zulegen, auch wenn wir sie nur noch mit einem „Kind im Ohr“ geniessen können. Unser Wahnsinn kennt schließlich keine Grenzen.

Die Ära vor David Gilmour

Eh, ich es noch vergesse. Dieses Album, das stark vom Einfluss des Gründungsvaters Syd Barrett geprägt ist und im August 1967 veröffentlicht wurde, ist nach knapp einem halben Jahrhundert mit seiner psychedelisch getränkten Alltagslyrik und Sound-Collagen noch immer sehr hörenswert. Einige Monate später wird David Gilmour zu der britischen Band stoßen, deren besonderer Sound weltweit Heerscharen von Fans bis heute begeistern wird.

© Gerald Langer


Tracklist

Astronomy Domine (Barrett)
Lucifer Sam (Barrett)
Matilda Mother (Barrett)
Flaming (Barrett)
Pow R. Toc H. (Barrett/Waters/Wright/Mason)
Take Up Thy Stethoscope and Walk (Waters)
Interstellar Overdrive (Barrett/Waters/Wright/Mason)
The Gnome (Barrett)
Chapter 24 (Barrett)
The Scarecrow (Barrett)
Bike (Barrett)

Meine unbedingten Anspiel-Tipps – fett!


Line-Up

Syd Barrett – Gitarre, Gesang
Nick Mason – Schlagzeug, Percussion
Roger Waters – Bass, Gesang
Richard Wright – Orgel, Piano, Gesang


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