Johnny Winter: Posthalle Würzburg 2012
Wohl niemand geht in ein Johnny-Winter-Konzert, um im Vorprogramm einen Saarbrücker Gitarristen zu erleben, der in der Fachwelt höchstes Ansehen genießt, aber ansonsten wohl weniger bekannt ist.
Der Konzertbericht ist nach wie vor ein ganz wesentlicher Bestandteil non music-on-net. Pandemiebedingt ist diese Sparte derzeit etwas in den Hintergrund gerückt.
Wohl niemand geht in ein Johnny-Winter-Konzert, um im Vorprogramm einen Saarbrücker Gitarristen zu erleben, der in der Fachwelt höchstes Ansehen genießt, aber ansonsten wohl weniger bekannt ist.
Ray Wilson ist ein gern gesehener Gast in Haßfurt. Mehrere Konzerte in unterschiedlichen Formationen hat er hier bereits gegeben. Der aktuelle Auftritt musste aufgrund der großen Nachfrage von der Rathaushalle in die Stadthalle Haßfurt umverlegt werden und ist somit sold out.
Tim Fite, in New Jersey aufgewachsen und eher auf den kleineren Bühnen zu Hause, eröffnet mit einer Partie, die erst einmal leicht verstörend wirkt. Er hampelt auf der Bühne umeinander als wäre er ein absolut hilfloser, dabei völlig überforderter Bühnenarbeiter.
„Ist denn schon wieder Weihnachten?“ – hieß es einst in einem Werbeslogan. Der erste Schnee ist bereits gefallen, der Spessart weiß gepudert. Man ist versucht, diese vorgenannte rhetorische Frage im Hinblick auf die musikalischen Geschenke zu bejahen.
Im Schlepptau, als Support gedacht, eine vergleichsweise unbekannte Band aus Schweden – Atlas Losing Grip. Diese bereits 2005 gegründete Band sieht zunächst aus wie eine Schülercombo, spielt aber extrem schnellen Hardcore-Metal-Rock.
Axel Rudi Pell ist mittlerweile ein Urgestein des deutschen Hard-Rocks. Der Zweiundfünfzigjährige, gebürtige Bochumer, kann dabei auf eine bald dreißigjährige Karriere zurückblicken.
Spricht der Blues nur die etwas älteren Semester an? Im Foyer des Stattbahnhofs Schweinfurt stehend, beschleichen mich derartige Gedanken. Allerdings komme ich mir dabei heute lebensaltersmäßig sehr gut platziert vor.
Das musikalisch-psychdelische Vermächtnis von Pink Floyd ist groß. So groß, dass sich jede Menge Bands an dem umfangreichen Oeuvre der Band immer wieder probieren. Kann man mit der Aufarbeitung fremder Kompositionen erfolgreich sein und vor allem die Zuhörer beglücken?
Frittenbude sind eine rappende Elektropunk-Band. Sie kommen ebenfalls aus Bayern. Ihre Geschichte beginnt im Jahr 2006 auf einer gemeinsamen Fahrt zum Passauer-Pfingst-Open-Air, als das Bordradio ausgefallen war.
Die Acoustic-Night in Würzburg hat mittlerweile eine gewisse Tradition.