David Byrne: American Utopia
Die TALKING HEADS sind leider Geschichte, haben ihren Fans, zu denen ich mich zählen darf, allerdings ein veritables Gesamtwerk hinterlassen.
Die Albumkritik ist nach wie vor das „Königsformat“ der Rezension von Tonträgern.
Die TALKING HEADS sind leider Geschichte, haben ihren Fans, zu denen ich mich zählen darf, allerdings ein veritables Gesamtwerk hinterlassen.
Manche Veröffentlichung bleibt einfach zulange auf dem Stapel liegen. So ist es leider auch KING KING’s Exile & Grace ergangen.
In den letzten Tagen hat sich deren letzte Veröffentlichung vom Oktober 2017 im Wechsel mit anderen Bluesrockern im CD-Player gedreht. Nachdem ich mich selbst zu den älteren Semestern zählen darf, wurden beim Durchhören der Songs jede Menge Erinnerungen wach, die wohl in dieser Form beabsichtigt sein dürften.
„Perfection Kills“- so der Titel des aktuellen Albums von DAN PATLANSKY.
Diesen Kurzsatz, der hier zum Credo erhoben wird, würde ich nicht uneingeschränkt unterschreiben.
Seit Jahren wird über die Darreichungsformen von Musik diskutiert. Auch mich lässt diese Diskussion nicht kalt, habe ich doch ganze Regalwände mit CDs und Vinyl belegt. Zur Rezension werden immer häufiger digitale Dateien gereicht, die – häufig mit digitalem Wasserzeichen versehen – die Weitergabe dieser Dateien unterbinden sollen.
Joan Baez veröffentlicht im März 2018 ein neues Studio-Album – „Whistle Down The Wind“. Na und, mag sich der eine oder andere ebenfalls ergraute Hörer denken!
Du magst Stücke des US-amerikanischen Jazz-Saxophonisten Joe Garland, des Jazz-Pianisten Thelonious Monk, des irischen Blues-Veteranen Van Morrison, des Jazz-Musikers Duke Ellington, des Jazz-Saxophonisten Paul Desmond, von John Davenport, der eigentlich Otis Blackwell hiess ….
Das Debütalbum von Esben Svane aus dem Jahr 2015 ist tatsächlich an mir vorbeigegangen. Unter neuem Alter Ego THE RADAR POST präsentiert er zu Beginn des neuen Jahres 2018 ein neun Songs umfassendes Album unter dem etwas bedeutungsschwangeren Namen „A Good Adjustment To Reality“.
Kurzweilige neue Alben, die vom ersten Ton fesseln, die mich als Hörer unmittelbar ansprechen, unter die Haut gehen, gibt es nicht allzu viele. Vor einigen Monaten erst hatte ich POPPY ACKROYD’s „Sketches“ als ihr „Zwischendurch-Solo-Album“ besprochen und war damals bereits begeistert.
Die Zeiten, als ich den Neuerscheinungen der SIMPLE MINDS regelrecht entgegen fieberte, sind seit einigen Jahren vorbei. Auf dem Schirm habe ich die schottische Band allerdings schon seit dem 5. September 1980 in der Düsseldorfer Philipshalle.
Das Jahr geht zu Ende und man darf – auch wenn man möglicherweise gar nicht Architekt oder Maurer ist – zurecht über Mauern nachdenken.