King King: Exile & Grace (Sounds)


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king king – exile & grace – 2017 – album – cover

King King

Titel: Exile & Grace.
Formate: Vinyl, CD, digital.
VÖ: 06.10.2017.
Label: Manhaton Records.
Vertrieb: Soulfood.
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Tracklist

(She Don’t) Gimme No Lovin‘
Heed The Warning
Broken
Find Your Way Home
Tear It All Up
Betrayed Me
Long Time Running
Nobody Knows Your Name
I Don’t Wanna Lie


Line-Up

Alan Nimmo – Vocals, Gitarre
Lindsay Coulson — Bass
Wayne Proctor — Drums
Bob Fridzema – Keyboards


Diskografie

2011: Take My Hand
2013: Standing in the Shadows
2015: Reaching for the Light
2016: Live
2017: Exile & Grace


Exile & Grace Tour 2018 (präsentiert von Eclipsed, Kulturnews, Rocks und Event.)

05. März München, Ampere
06. März Nürnberg, Hirsch
07. März Bonn, Harmonie
09. März Fulda, Alte Piesel
10. März Erfurt, Museumskeller
11. März Dortmund, Piano
13. März Hamburg, Knust
14. März Osnabrück, Rosenhof
15. März Berlin, Quasimodo
(Booking: a.s.s. concerts)

Rezension

Manche Veröffentlichung bleibt einfach zulange auf dem Stapel liegen. So ist es leider auch KING KING’s Exile & Grace ergangen.

In den letzten Tagen hat sich deren letzte Veröffentlichung vom Oktober 2017 im Wechsel mit anderen Bluesrockern im CD-Player gedreht. Nachdem ich mich selbst zu den älteren Semestern zählen darf, wurden beim Durchhören der Songs jede Menge Erinnerungen wach, die wohl in dieser Form beabsichtigt sein dürften. An guten Vorbildern darf – ja muss – man sich immer orientieren. Und von denen kann man einige auf dem Longplayer Exile & Grace entdecken.

Mir fällt spontan Paul Rodgers und seine Bad Company ein. Auch die David Coverdale-Phase von Deep Purple, amerikanische Southern-Rock-Bands, wie Lynyrd Skynyrd, schimmern durch.

Ist das schlimm? Gar nicht, das war schließlich die Rockmusik, die mich vor Jahrzehnten mitgeprägt hat.

Blues Rock aus Schottland

Was das schottische Quartett hier abliefert, ist sicherlich mehrheitsfähig, ist sauberst produziert und bietet darüberhinaus Hörstoff sowohl für den Blues-Puristen, als auch für den Rocker.

KING KING starten nach ihrem Debüt Take My Hand (2011), Standing In The Shadows (2013), Reaching For The light (2015) weiter durch. Auch ein weiterer British Blues Award dürfte den schottischen Abräumern, die im Jahre 2015 bereits in die British Blues Awards Hall Of Fame aufgenommen wurden, sicher sein.

In Deutschland rocken sie gerade die größeren Club-Bühnen. Die Shows sollte man sich nicht entgehen lassen. Sollten KING KING weiter derartige Popularitätszuwächse verzeichnen, dürften die derzeitigen Locations hierzulande bald zu klein sein. Dann wird man an diese Schotten sicherlich nicht mehr so nah herankommen.

© Gerald Langer


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