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26. Africa Festival Würzburg 2014 im Rückblick

Konzertbericht und Konzertfotos
Das 26. Africa Festival Würzburg – ein persönlicher Rückblick
Konzerte auf der Offenen Bühne und im Zelt vom 29. Mai 2014 bis 1. Juni 2014


Würzburg (music-on-net) – Seit mittlerweile 25 Jahren ist der afrikanische Kontinent im ansonsten eher beschaulichen Würzburg zu Gast und verwandelt die Mainfrankenmetropole zu einer Stätte  kultureller Begegnungen. Im Mittelpunkt steht dabei für mich – für viele andere auch – die Musik. Letztlich ist sie das kommunikative Medium, das vor allem auch sprachliche Grenzen problemlos zu überwinden weiß.

Die ganz großen Namen fehlen in diesem Jahr. Der Verein fühlt sich einer stringenten Sparpolitik verpflichtet. Das letzte Jahr war desaströs, wurde das Africa Festival regelrecht durch den Hochwasser führenden Main von den Mainwiesen gespült und fand innerhalb nur weniger Stunden mit den Abendveranstaltung in den Würzburger Posthallen Asyl. Es gab Unterstützung in Form öffentlicher Mittel, vor allem aber auch enorme Spenden der Bevölkerung, die zeigten, wie stark das Identifikationspotential allein der Würzburger Bevölkerung mit diesem Festival ausgeprägt ist.

Nach reiflicher Überlegung wurde der Standort auf den Mainwiesen belassen. Lediglich die Zeltaufstellung wurde verändert. Das große Zelt – mit etwa 1.500 Zuschauern Fassungsvermögen ist es etwas kleiner als die Jahre zuvor – steht nun wieder, wie in der Anfangszeit, neben der Löwenbrücke und verkündet dort unübersehbar das Festwochenende. Die Überschwemmungsgefahr ist damit zwar nicht komplett gebannt. Aber ein Höhenunterschied von etwa einem Meter zum Altstandort kann im Ernstfall sehr wohl entscheidend sein. Die Benefizveranstaltung für die Spender im letzten Jahr hatte leider gezeigt, dass man das Africa Festival auf der Zeit- und Ortsschiene auch mit viel Engagement leider nicht ohne Konsequenzen verschieben kann (Bericht und Bilder von damals siehe hier).


Donnerstag, 29. Mai 2014

Die Offene Bühne

Um 13:30 beginnt das Programm auf der Offenen Bühne. Ganz so pünktlich treffe ich nicht ein. Es ist schließlich Vatertag und die heimischen (kulinarischen) Verwöhnungen an diesem Tag möchte ich doch nicht ganz missen. Kurz nach 14:00 laufe ich über die Löwenbrücke und spüre schon bald Vibrationen, die nicht vom Fahrverkehr herrühren, sondern von der Offene Bühne und dem großen Zelt, in dem unüberhörbar gerade der Soundcheck stattfindet, ausgehen. Bald schon tauche ich ins Festival ein, dass trotz des ungemütlichen Nieselregens erstaunlich gut zu diesem frühen Zeitpunkt besucht ist. Im Fotograben vor der Offenen Bühne bin ich erst einmal allein. Biboul Barouiche & Soleil Bantu – zu großen Teilen Klaus Doldingers aktuelle Passport-Besetzung – kämpft um Zuhörer, die sich mehr und mehr mit Regenschirm oder sonstigem Regenschutz ausgerüstet, vor der Bühne einfinden. Barouiche sollte letztes Jahr schon hier spielen, war aber mit seiner Band damals zum Opfer der Flutwelle geworden. Bei der bereits oben erwähnten Benefizveranstaltung durfte er mich von seinen Qualitäten erstmals überzeugen.

Konzertfotos von Biboul Barouiche & Soleil Bantu

Die Umbaupause nutze ich zu einem kurzen Spaziergang über das Festivalgelände. Bin ich froh, dass ich schon gegessen habe. Der natürliche Boden vor den Essständen ist aufgeweicht, der Weg dorthin eine Rutschpartie. Gummistiefel als einzig geeignete Fußbekleidung erscheinen nötig, um diese lebenswichtigen Stationen unfallfrei und sauber zu erreichen.

Um 15:30 ist Nomsa als Rising Star from Johannesburg angekündigt. Leider ist ihre Band nicht angekommen, so dass im Folgenden ein regelrechtes Potpourri unterschiedlichster Künstlerkombinationen geboten wird. Weitgehend wohltuende Improvisation, die die Bandbreite aktueller afrikanischer Musikentwicklungen zeigt.

Konzertfotos von Nomsa und ihren “Spielgefährten”

Traditionsgemäß findet natürlich am ersten Tag – wie sollte es anders sein – auch die Eröffnungsfeier mit Verleihung des Africa Festival Awards statt. Der Regenschauer sorgt für einen reibungslosen Einlass ins Zelt des Havana Clubs. Der Ablauf ist angenehm straff gestaltet. Begrüßung durch Ibou N’Diaye (Senegal), ein Geschichtenerzähler, der alle Jahre wieder mit seinem charmanten Lächeln den Alltag vergessen macht. Das neue Stadtoberhaupt von Würzburg folgt ihm mit einem Redebeitrag, der nicht ohne Pathos ist und die Bedeutung des Africa Festivals weit über Würzburg hinaus beschreibt. Botschafter Egon Kochanke, Afrika-Beauftragter der Bundesregierung schließt sich ihm an. Im Zweigespräch danken Sarah Bergh und Ibou N’Diaye den ebenfalls heute eingeladenen Spendern nach der letztjährigen Hochwasserkatasrophe. Renneth Tshisikule, Geschäftsführerin der südafrikanischen Musikorganisation IMEXSA kommt zu Wort. Großartig der Prairiesong für Nelson Mandela, vorgetragen von der Sängerin Jessica Mbangeni, die zuvor schon auf der Offenen Bühne durch ihre Vielseitigkeit auffiel. Der Hinweis, dass sie auch schon mit Peter Gabriel auf der Bühne stand, darf insofern nicht verwundern, sorgt bei mir dennoch sofort für Gänsehaut.

Den Empfang der vorbereitenden Worte zur Verleihung des diesjährigen Africa Festival Awards an Gasandji erlebe ich aus nächster Nähe zur jungen Künstlerin, deren Gesichtszüge und Körperhaltung ich versucht habe, in einer Bildfolge einzufangen.

Africa Festival Wuerzburg 2014 - Gasandji - Festival Award © Gerald Langer
Africa Festival Wuerzburg 2014 – Gasandji – Festival Award © Gerald Langer

Abendvorstellungen im Zelt – Prinzessin und Königin buhlen um den Thron

Gasandji, die zwei Stunden zuvor den African Festival Award erhielt, eröffnet den Damenabend und erobert die Herzen des Publikums im Sturm. Eine fantastische Show mit zerbrechlichen Songs, jeder Menge Soul und einer jungen charismatischen Künstlerin, die sichtlich zwischen den Polen aus Fassungslosigkeit und Freude über ihren heutigen Erfolg hin und her pendelt. Jedes Jahr möchte sie jetzt beim Africa Festival auftreten. Wir nehmen die Prinzessin beim Wort und freuen uns schon auf 2015.

Fatoumata Diawara ist nunmehr das vierte Mal in Würzburg und nach ihren Auftritten auf der Offenen Bühne des Africa Festivals im Jahre 2011 und 2013, im Jahre 2012 zudem beim Würzburger Hafensommer, hier längst keine Unbekannte. 2013 erhielt sie zudem den Africa Festival Award. Die Königin muss heute Abend kämpfen. Den gefeierten Auftritt von Gasandji wird sie hinter der Bühne verfolgt haben. Sie steht spürbar unter Druck. Ihr neunzigminütiges Set beginnt ausgesprochen verhalten, ist stark Gitarren lastig – Wüstensound. Mir persönlich gefällt’s sehr gut. Den wirklich explosiven Teil ihres Sets hebt sie sich für den Schluss auf, wo die Sängerin, Gitarristin und vor allem eben auch begnadete Tänzerin aus Mali auf der Bühne regelrecht explodiert.

Ob sie im nächsten Jahr auch beim Africa Festival wieder dabei sein wird? Ich habe Zweifel. Die „Wachablösung“ bahnt sich an. Fatoumata wirkt etwas angeschlagen.

Konzertfotos von Gasandji

Konzertfotos von Fatoumata Diawara


Freitag, 30. Mai 2014

Die Offene Bühne

Mit dem Auto nach Büroschluss quer durch die Würzburger Innenstadt war keine besonders gute Idee. Von Malaika Kanza bekomme ich doch noch einige Minuten mit. Der Eindruck lässt das Verwandtschaftsverhältnis mit Papa Lokua durchscheinen. Sie spielt sehr softe Songs, die noch nicht ganz die Prägnanz von Lokuas Liedgut haben.

Ein Kontrastprogramm bieten Debademba. Diese Band, mit Abdoulaye Traoré an der Gitarre und einem munter sich auf der Bühne verbiegenden Sänger Mohamed Diaby haut rein und vertreibt die letzten Regenwolken. Der Blues von Debademba zeichnet fröhliche Farben in den Würzburger Himmel, der mehr und mehr Blau durchblicken lässt.

Mit FM Laeti kommt abermals eine Vertreterin der eher leichten Muse auf die Offene Bühne. „Sunny Songs From Guadeloupe“ – so wird sie vom Veranstalter angekündigt. Und vereinzelt kommt tatsächlich die Sonne durch. Das musikalische Konzept prägt offenbar das Wetter. FM Laeti war bereits für das Programm der Offenen Bühne im letzten Jahr gesetzt. Vielleicht hätte man damals ihren Auftritt vorziehen sollen.

Konzertfotos von Malaika Kanza

Konzertfotos von Debademba

Konzertfotos von FM Laeti

Abendveranstaltungen im Zelt

Multilingual – französich, englisch, portugiesisch und kreolisch singend – beginnt die kapverdische Musikerin Mayra Andrade. Popmusik mit Anspruch – tadellos, doch mit eher unaufgeregter Bühnenpräsenz.

Garifuna Collective – ein Band ohne Star könnte man sagen. Ihr Frontmann Andy Palacio wurde im Jahre 2008 durch einen Herzinfarkt aus dem Leben gerissen. Im Jahr zuvor war er auf dem Africa Festival zu Gast gewesen. Seine Begleitband hat sich nun wieder aufgerappelt, auch einige neue Mitstreiter kamen hinzu, und bietet heute Abend ein mitreißendes Konzert, dass mich veranlasst, den zentralamerikanischen Staat Belize, nur wenig größer als Sachsen-Anhalt, auf der Weltkarte zu suchen und tatsächlich auch zu finden.

Konzertfotos von Mayra Andrade

Konzertfotos von Garifuna Collective


Samstag, 31. Mai 2014

Offene Bühne

Mounawar von den Komoren ist für mich persönlich eines der Highlights auf der Offenen Bühne. Der Auftritt seiner Band ist von sagenhafter Intensität. Mounawar will das Publikum erobern. Und das gelingt ihm ohne Zweifel. Funkige und ruhiger Töne in einem packenden Set und mit einem bezaubernden Lächeln, welches den Auftritt – bei aller erkennbarer Arbeit – doch mühelos und lässig erscheinen lässt. Und wenn dann noch die Rastalocken fliegen, lacht auch das Herz des Fotografen.

La Caravane Du Maghreb spielen seit Jahren marokkanische Musik in Berlin. Es ist nicht etwa Weltmusik, es sind vielmehr Traditionals. Die ethnische Minderheit der Gnawa in Marokko spielte diese Stücke einst nur an Feiertagen. Sänger Youssef Belbachir gibt im weißen Hemd und mit strahlendem Lächeln den Entertainer. Der Musik wohnt tatsächlich eine gewisse Gleichförmigkeit inne, die durchaus an das gemächliche Traben einer Karawane erinnern mag.

Mit Lindigo von der Insel La Réunion geht es deutlich temporeicher zur Sache. Die Big Band ist Percussion orientiert und schlägt das Publikum in ihren Bann. Ein fröhliches polyphones Kollektiv aus Musikern, das auch rituelle Kämpfe einzelner Bandmitglieder in seine Show einbaut.

Konzertfotos von Mounawar

Konzertfotos von La Caravane Du Maghreb

Konzertfotos von Lindigo

Abendveranstaltung im Zelt – Altern ja, aber in Würde

Der Abend gehört den Alten, den Senioren könnte man leichtfertig und voreingenommen behaupten. Rein zahlenmäßig trifft das auf die Künstler der Abendbühne natürlich zweifellos zu. Doch im Herzen sind sie jung geblieben.

Zunächst die Jolly Boys, ein Quartett, das aussieht, als wäre dies die übrig gebliebene Delegation des Buena Vista Social Clubs aus Jamaika. Dass sie seit mehr als sechzig Jahre zusammenspielen, klingt zwar unglaublich. Ein Blick in drei vom Leben gezeichnete und gegerbte Gesichter bläst alle Zweifel hinweg. Einzig und allein der Banjo-Spieler scheint einer anderen Generation anzugehören. Superbe Unterhaltung, viel „Hey, men“ und ausgestreckte Arme vom Gitarristen und Leadsinger, aber leider zu wenige der Coverversionen im sogenannten Mento-Sound. „Ring Of Fire“ von Johnny Cash setzt dennoch einen spektakulären Glanzpunkt unter das knapp neunzigminütige Set dieser legendären Truppe.

Die mittlerweile 74jährige Calypso Rose wird anschließend auf die Bühne begleitet. Zur Begrüßung kickt sie gleich mal ihre Schühchen in Richtung Fotograben. In Deckung gehen – diese Frau hat mehr Power als wir ihr auf dem Weg zum roten „Teppich“ auf der Bühne zutrauen. Trinidad and Tobago lassen grüßen. Das ist geradezu apokalyptischer Calypso-Sound. Die Menge im vollbesetzten Zelt ist begeistert. Klar, sie braucht längere Pausen zwischen den einzelnen Songs, in denen sie ihre Lebensgeschichte erzählt. Hat aber eine enorme Bühnenpräsenz. Höhepunkt der Show – ihr Bad in der Menge und damit eine Chance für die Begleitband zum Jamming.

Konzertfotos von den Jolly Boys

Konzertfotos von Calypso Rose


Sonntag, 1. Juni 2014

Die Offene Bühne

Pupkulies & Rebecca Feat. Tibau – Würzburg Meets Cape Verde – wird dieses Projekt überschrieben, welches der Opener für den letzten Nachmittag auf der Außenbühne sein wird. Aus dem Berliner Trio, bestehend aus Sepp Singwald, Rebecca Blaul und Janosch Blaul (mit kapverdischen Wurzeln) wird ein Quartett, welches zwischen Elektrosounds und der kapverdischen Heimat des Sängers und Gitarristen Tibau Tavares hin und her schaukelt.

“Großstadt Meets Cape Verde,” man könnte auch sagen “Würzburg Meets Cape Verde”. Schließlich lebten Rebecca und Janosch in der Mainfrankenmetropole, bevor sie vor Jahren zum Studium nach Berlin umsiedelten. Ein begrüßenswerter Grenzgang auf der Offenen Bühne.

Mit Erik Aliana aus Kamerun und seiner Band Korongo Jam regiert anschließend die pure Fröhlichkeit auf der Offenen Bühne. Es ist ein passender Cocktail aus Afro-Jazz, Soul und akustischer Musik, der die Menge vor der Bühne begeistert.

Neuza kommt ebenfalls von den Kapverden und nimmt die Menge nicht nur als Vokalistin gefangen, sondern darüberhinaus mit ihrem charmanten Dauerlächeln, welches im Fotograben zu zahllosen Verschlußauslösungen führt. Dank der Digitalfotografie war jedoch kein Filmwechsel notwendig.

Kurz nach 19:00 geht das Programm des diesjährigen Africa Festivals auf der Offenen Bühne mit viel Fröhlichkeit zu Ende.

Konzertfotos von Pupkulies & Rebecca Feat. Tibau

Konzertfotos von Erik Aliana

Konzertfotos von Neuza

Abendprogramm im Zelt

Auch heute Abend ist das Zelt wieder ausverkauft. “Ladies first” – zuerst betritt Y’Akoto mit Band die Bühne. Viele Besucher dürften noch ihren fulminanten Auftritt vor zwei Jahren beim Africa Festival in Würzburg im Hinterkopf haben. Ihr Afro-Soul mag heute trotz oder wegen ihrer neuen Songs, die am 22. August 2014 auf dem Longplayer “Moody Blues” erscheinen werden, nicht so recht zünden. Auch ihre Ansagen wirken gequält und etwas lustlos. Das Thema “Gute Laune, schlechte Laune” spricht sie von sich aus an. Irgendwo zwischen den Polen mag sie sich heute bewegen. Die Band an sich spielt exzellent, wenn die Chefin ihrer Mannschaft den Raum dazu gibt. Irgendwie dürfte die – einen ihrer Songs einleitende – gesprochene Texterklärung vom Verlassenwerden nicht von ungefähr kommen. Diese Frau kann wohl wirklich anstrengend sein. Sie ist nach wie vor eine exzellente Sängerin und Tänzerin. Aber das war heute einfach nicht ihr Abend.

Mit Cheik Lo betritt anschließend ein regelrechter Paradiesvogel die Bühne. Der Mann – Jahrgang 1959, oh Schreck – begeistert das Zelt mit seinem wilden Stilmix aus Funk, Afropop und senegalesischem Mbalax. Als Ökonomie der Bewegung darf man seine Bühnenaktivitäten beschreiben, aber ganz laufstill ist er nie! Zwischendurch wird auch mit getrommelt. Als Mitglied einer Untergruppierung der muslimischen Muridiyya Bruderschaft trägt er Dreadlocks, die mittlerweile fast bis zum Boden reichen.

Trotz des musikalischen Kontrastprogramms zu Y’Akoto wird er frenetisch gefeiert, weil er auf seine Art ganz einfach authentisch wirkt.

Konzertfotos von Y’Akoto

Konzertfotos von Cheikh Lo

Das 26. Africa Festival geht heute nach vier anstrengenden Tagen zu Ende. 75.000 bis 80.000 Gäste haben die jährlich stattfindende Veranstaltung in diesem Jahr besucht. Damit ist auch der Veranstalter absolut zufrieden, war doch der Auftakt verregnet, der zweite Tag im Hinblick auf das Wetter auch nicht gerade optimal. Der Sonnenschein am Samstag und Sonntag hat jedoch viele Besucher animieren können, das Gelände an den Mainwiesen zu besuchen.

Das selbstverordnete Sparprogramm ging auf. Eben keine großen Namen engagieren, sondern eher noch unbekannte Künstler und Künstlerinnen, nach den enormen Investitionen im vergangenen Jubiläumsjahr über die reinen Künstlergagen hinaus. Zurück zu den Wurzeln.

Der Standort auf den Mainwiesen wird derzeit nicht weiter in Frage gestellt. Ob die Anordnung von Zelt und der Offenen Bühne auch künftig so bleibt – hier sieht zumindest Stefan Oschmann durchaus logistische Vorteile – wird aber noch gemeinsam im Team erörtert. Der Standort des großen Zeltes zu Füßen der Friedensbrücke gilt als weiterhin gesetzt.

Ich selbst fände die Anordnung der Offenen Bühne im Bereich des (nunmehr) Altstandortes Zelt, also hinter der Brücke der deutschen Einheit, zumindest diskutabel. Die Eckpunkte für einen sich linear entwickelnden Markt wären dann klar markiert. Bei der jetzigen Anordnung läuft der Besucher an den Trommlern und am Multizelt vorbei etwas ins Leere.

Würzburg war wieder einmal für vier Tage das Zentrum afrikanischer Musik in Europa. Blicken wir nach vorne und freuen uns auf das 27. Africa Festival in Würzburg.

© Gerald Langer (01-06-2014)


Bericht und Konzertfotos © Gerald Langer (music-on-net)

weitere Konzertfotos auf

www.music-on-net.photography

Africa Festival Wuerzburg 2014 © Gerald Langer
Africa Festival Wuerzburg 2014 © Gerald Langer

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