Michael Wollny Trio: Hafensommer Würzburg 2016
Michael Wollny ist sicherlich einer der ganz großen Musiker aus der Region, genauer gesagt aus Schweinfurt, der losgezogen ist, um die Welt mit seinem zauberhaften Pianospiel „hörbar“ schöner zu machen.
Der Konzertbericht ist nach wie vor ein ganz wesentlicher Bestandteil non music-on-net. Pandemiebedingt ist diese Sparte derzeit etwas in den Hintergrund gerückt.
Michael Wollny ist sicherlich einer der ganz großen Musiker aus der Region, genauer gesagt aus Schweinfurt, der losgezogen ist, um die Welt mit seinem zauberhaften Pianospiel „hörbar“ schöner zu machen.
Einen Bezug zum Klangkosmos von Maarja Nuut allein über ihr aktuelles Album „Une Meeles“ herzustellen, ist nicht ganz einfach. Habe versucht, mir das Album kurz vor ihrem Auftritt vorbehaltlos zu Gemüte zu führen.
Was Christoph Brandner, Max Punktezahl und Florian Zimmer heute im Vorprogramm von „The Notwist“ auf die Bühne zaubern, kann sich hören lassen. Sie haben gerade mal 45 Minuten Zeit, um aus einem recht reichhaltigen Repertoire zu schöpfen.
Die Veröffentlichung eines aktuellen Albums ist für The Notwist nie allein der Anlass für Live-Auftritte gewesen. Die letzte richtige Veröffentlichung war „Close To the Glass“ im Jahre 2014, im letzten Jahr erschien das „Objekt“-Werk „Messier Objects“.
Hatte ich nach dem Review des aktuellen Albums die Sorge, dass es stellenweise vielleicht etwas zu ruhig werden könnte, ist diese Vermutung vollkommen unbegründet. Die Band spielt voluminös, durchaus laut auf.
Hinter Le Millipede steckt Mathias Götz. Seines Zeichens Instrumentenbauer, Komponist und Posaunist und seit einigen Jahren in München daheim. Das Epizentrum für „Alien Transistor Sounds“ – Weilheim in Oberbayern – ist da nicht allzu weit entfernt.
Junger Hafen by Sparda – so heißt ein neues Format beim Würzburger Hafensommer. Das Tagesangebot kann ich aus beruflichen Gründen leider nicht wahrnehmen. Dabei hätte mich die Offene Bühne junger Künstler aus der Region durchaus interessiert.
Nein, es geht mir nicht so, dass mich die Musik von Aline Frazão vor dem Konzert schon derart begeistert hat, dass ich diesem Auftritt besonders entgegen fiebere. Gespannt bin ich dennoch, wie die junge Weltenbummlerin, die aus Angola kommend und nunmehr seit zehn Jahren in Portugal lebend, sich am Sonntagabend auf der Würzburger Hafenbühne präsentieren wird.
Vor wenigen Wochen hat Klaus Doldinger ein neues Album – schlicht „Doldinger“ betitelt – veröffentlicht. Grund: Die Plattenfirma hat sich zu Doldingers 80. Geburtstag eine Veröffentlichung gewünscht.
Der Weg zur Burg Wertheim ist beschwerlich und mit gefülltem Fotorucksack auf dem Rücken keine allzu leichte Übung. Jedenfalls nicht für mich.