Stompin‘ Heat: Live At Stummsche Reithalle
Lust auf eine gute halbe Stunde „Rough Blues“, der Euch – „Ruck-zuck“ – in Schwung bringen wird
Die CD, Abkürzung für Compact Disc, ist unter Musiksammlern heute fast schon verpönt. Ich selbst gehöre nicht zu denjenigen, die dieses Format, welches in großen Mengen noch immer in meinen Regalen steht, nun schlecht reden möchte.
Lust auf eine gute halbe Stunde „Rough Blues“, der Euch – „Ruck-zuck“ – in Schwung bringen wird
Das Album mit dem fast naiv wirkenden Cover lag bei mir einige Monate auf einem beträchtlichen Stapel hörenswerter Neuerscheinungen. Nun endlich habe ich die Zeit gefunden, mir in das zweite Solo-Album von Ash Gray mit der nötigen Aufmerksamkeit anzuhören. Und – es ist wahrlich entzückend.
Die vielen Schicksalsschläge sieht man Dana Fuchs auf dem Cover ihres aktuellen Albums Love Lives On nicht an. Hier blickt den Betrachter eine langmähnige, grazile, entschlossen wirkende Frau an. Doch ist ihre Biografie von vielen negativen Lebenserfahrungen in der Großfamilie, in der sie aufwuchs, gezeichnet. Erst den Bruder, dann die ältere Schwester (durch Suizid) und zuletzt die Mutter verloren, aber jüngst einen Sohn zur Welt gebracht.
Mit Dream Machine hatte MarieMarie einen beachtlichen Start hingelegt. Ich hatte das Glück, MarieMarie mit Band im Cairo Würzburg bereits im Februar 2014 erleben zu dürfen. Die positive Resonanz, die das vielschichtige Album der Singer- und Songwriterin am Cello, in der Musikwelt auslöste, gingen durchaus in Ordnung.
Nach „Static Motion“ (2013) und „Black Light“ (2015), die sprachlich mit vermeintlichen begrifflichen Gegensätzen spielen – nämlich mit Statik und Bewegung bzw. mit Dunkel und Licht – nun ein weiteres Album, das sich im aktuellen Falle eines Begriffs aus der Strömungslehre bedient ….
„Dark Timber“ – dunkles Holz. Schon ein eher eigentümlicher Titel für ein Album, das gerade erschienen ist. Freude auf den hoffentlich nahenden Frühling macht sich bestimmt anders Luft.
„Let The Good Times Roll“ mit George Bruno „Zoot“ Money an der Hammond-Orgel. Und dann zurück in das Swingin‘ London der 1960er Jahre. Der Blues, insbsondere der Rhythm’n’Blues, feierte in dieser Phase ein Revival. ZOOT MONEY’s Vorbilder damals wie heute: James Brown, Solomon Burke, Otis Redding und vor allem Ray Charles.
Die Talentschmiede Liverpool hat so manchen Künstler hervorgebracht. Die bekanntesten dürften dabei die vier Pilzköpfe – bekannt auch als THE BEATLES – gewesen sein.
Nun schickt sich ein 25-jähriger Bursche an, allerdings in der Sparte Blues, ebenfalls „durch die Decke zu gehen“.
Manche Veröffentlichung bleibt einfach zulange auf dem Stapel liegen. So ist es leider auch KING KING’s Exile & Grace ergangen.
In den letzten Tagen hat sich deren letzte Veröffentlichung vom Oktober 2017 im Wechsel mit anderen Bluesrockern im CD-Player gedreht. Nachdem ich mich selbst zu den älteren Semestern zählen darf, wurden beim Durchhören der Songs jede Menge Erinnerungen wach, die wohl in dieser Form beabsichtigt sein dürften.
„Perfection Kills“- so der Titel des aktuellen Albums von DAN PATLANSKY.
Diesen Kurzsatz, der hier zum Credo erhoben wird, würde ich nicht uneingeschränkt unterschreiben.