Bernd Begemann: Kellerperle Würzburg 2012
Krisen wohin man schaut. Endlich einer, der die Krise für beendet erklärt – ein Weltenretter gar? Gleich mit seinem ersten Song wird Bernd Begemann die Krise für beendet erklären.
Unter der Kategorie REVIEWS findet man Besprechungen zu Konzertveranstaltungen, aber eben auch Kritiken zu Ton- und Bildträgern. Auch die eine oder andere Empfehlung findet sich darunter.
Krisen wohin man schaut. Endlich einer, der die Krise für beendet erklärt – ein Weltenretter gar? Gleich mit seinem ersten Song wird Bernd Begemann die Krise für beendet erklären.
Die MusicHall in Geiselwind hat sich über die letzten Jahre im fränkischen Raum zu einer Hochburg des Metal-Rock in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen entwickelt. Heute Abend wird – fast nebenbei und selbstverständlich – gar ein kleines Festivalprogramm für die Freunde lauter Töne geboten.
Die amerikanische Alternative-Country-Band aus Nashville mit Mastermind Kurt Wagner ist nicht für die ganz großen Bühnen dieser Welt bestimmt – auch nicht in Darmstadt. Dennoch geht es heute Abend ganz hoch hinaus – in den 3. Stock der Centralstation, bequem per Aufzug zu erreichen mit nur einmal Umsteigen.
Es soll kein klassischer Konzertabend mit einem Sack voll Songs und einem angemessenen Zugabenset werden. Bloße Songs hätte Achim Reichel nach über fünfzig Jahren als Musiker sicherlich genug anzubieten.
Wohl niemand geht in ein Johnny-Winter-Konzert, um im Vorprogramm einen Saarbrücker Gitarristen zu erleben, der in der Fachwelt höchstes Ansehen genießt, aber ansonsten wohl weniger bekannt ist.
Ray Wilson ist ein gern gesehener Gast in Haßfurt. Mehrere Konzerte in unterschiedlichen Formationen hat er hier bereits gegeben. Der aktuelle Auftritt musste aufgrund der großen Nachfrage von der Rathaushalle in die Stadthalle Haßfurt umverlegt werden und ist somit sold out.
Tim Fite, in New Jersey aufgewachsen und eher auf den kleineren Bühnen zu Hause, eröffnet mit einer Partie, die erst einmal leicht verstörend wirkt. Er hampelt auf der Bühne umeinander als wäre er ein absolut hilfloser, dabei völlig überforderter Bühnenarbeiter.
„Ist denn schon wieder Weihnachten?“ – hieß es einst in einem Werbeslogan. Der erste Schnee ist bereits gefallen, der Spessart weiß gepudert. Man ist versucht, diese vorgenannte rhetorische Frage im Hinblick auf die musikalischen Geschenke zu bejahen.
Im Schlepptau, als Support gedacht, eine vergleichsweise unbekannte Band aus Schweden – Atlas Losing Grip. Diese bereits 2005 gegründete Band sieht zunächst aus wie eine Schülercombo, spielt aber extrem schnellen Hardcore-Metal-Rock.
Axel Rudi Pell ist mittlerweile ein Urgestein des deutschen Hard-Rocks. Der Zweiundfünfzigjährige, gebürtige Bochumer, kann dabei auf eine bald dreißigjährige Karriere zurückblicken.