Hattler: Warhol Holidays
Er kommt seit Jahren ohne Vornamen aus. Hellmut Hattler ist schön längst „der“ HATTLER, der aus der deutschen Musikszene seit bald einem halben Jahrhundert nicht mehr wegzudenken ist.
Die CD, Abkürzung für Compact Disc, ist unter Musiksammlern heute fast schon verpönt. Ich selbst gehöre nicht zu denjenigen, die dieses Format, welches in großen Mengen noch immer in meinen Regalen steht, nun schlecht reden möchte.
Er kommt seit Jahren ohne Vornamen aus. Hellmut Hattler ist schön längst „der“ HATTLER, der aus der deutschen Musikszene seit bald einem halben Jahrhundert nicht mehr wegzudenken ist.
Das Internet mag prinzipiell auf breite Information angelegt sein, tatsächlich aber müllt es uns sekündlich mit meist völlig überflüssigen Meldungen ein, die insbesondere in diversen (sozialen) Netzwerken geradezu als Belästigung empfunden werden können.
Der eine mag Hip Hop, der andere mag Reggae, hat vielleicht einen Draht zur afrikanischen Musik, der andere steht auf groovende Clubsounds. Die verschiedenen musikalischen Orientierungen, die es in zahlreichen feinen Schattierungen darüber hinaus geben mag, werden bei Joe Driscoll & Sekou Kouyate auf ihrem aktuellen Album „Monistic Theory“ sehr raffiniert und wie selbstverständlich zusammengeführt.
Rokia Traore hat in Würzburg bereits ein Konzert gegeben. Nach meiner Recherche im Jahre 1998 auf den Mainwiesen beim Internationalen Africa Festival Würzburg. Nach beinahe zwanzig Jahren kommt die afrikanische Künstlerin zum Jubiläums-Hafensommer. Im Gepäck ihr aktuelles Album “Nè So”, was übersetzt soviel wie Heimat heißt.
Hinter Le Millipede steckt der 44-jährige Münchner Komponist und Jazz-Posaunist Mathias Götz, der nicht nur studierter Musiker, sondern auch gelernter Metallblasinstrumentenmacher ist.
Während seiner langen musikalischen Laufbahn hat er in diversen Formationen „gedient“, das Zusammentreffen mit den „Gebrüdern Notwist“, namentlich Micha und Markus Acher, gab seiner Karriere den entscheidenden Kick.
Afenginn sind eine äußerst experimentierfreudige Formation aus Dänemark, die geschickt folkloristische Element nutzt, um am Schluss vom begeisterten Hörer – vielleicht etwas hilflos – unter dem Label „Weltmusik“ einsortiert zu werden.
Tradition und Moderne reichen sich hier die Hand.
Der gebürtige Schotte Jim Kroft, seit einigen Jahren in Berlin lebend, ist ein Tausendsassa. Zum arbeitet er als Singer und Songwriter, zum anderen hat er sich auch der visuellen Kunst verschrieben. Wichtiger noch – der 37-jährige geht mit offenen Augen, Ohren und Herzen durch die Welt.
Nach drei Alben samt einiger EP’s hat er im Jahr 2015 mit der Veröffentlichung seiner Projektarbeiten begonnen. 2015 erschienen „Journeys #1“ und „Journeys #2“,
Alles hat seine Zeit! Für den norwegischen Jonas Alaska hatte ich mir bisher noch keine genommen.
Bei mir war sein aktuelles Album „Younger“ – sträflicherweise – einige Monate liegen geblieben. Seine Deutschland-Tour im März und April 2016, bei der auch im Vorprogramm von Sivert Höyem, einst Madrugada-Sänger, auftrat, liegt ebenfalls schon einige Wochen zurück.
Ein kurzer Nachruf also? Mitnichten!
Die kanadische Band Your Favorite Enemies ist alles andere als eine Newcomer-Band aus Kamera. Über zehn Jahre hinweg hat sich das Sextett bei Tourneen durch Nordamerika, Asien und Europa ein gewisses Renommee erspielt, allerdings ohne den besagten ganz großen Durchbruch im hart umkämpften Sektor des Post-Rock zu erzielen.
Bluesrock aus Südafrika kann so gut sein wie der dortige Rotwein. Vielleicht nicht gleich auf den ersten Schluck, oder, besser gesagt, nach dem erstmaligen Anhören. Hat man sich allerdings mit der Spielart von Dan Patlansky erst einmal angefreundet, kommt man von dem Gitarrenvirtuosen, der auch noch gut bei Stimme ist, so leicht nicht mehr los.