Pink Floyd: More [Vinyl Album]

Mit „More“, ihrem dritten Album, veröffentlichen Pink Floyd im Juli 1969 ihren ersten Soundtrack. Die Musik zum gleichnamigen Film des Regisseurs Barbet Schroeder dürfte dabei einen höheren Bekanntheitsgrad geniessen, als das zugehörige cineastische Werk, das sehr kontrovers diskutiert wird. Ich gebe zu, dass ich „More“ bisher weder im Kino noch auf irgendeinem TV-Kanal gesehen habe. Mir fällt es auch wirklich schwer, mir zu dem sehr heterogen Soundtrack bewegte Bilder vorzustellen.

Pink Floyd: A Saucerful Of Secrets [Vinyl]

Früher wurde wohl einfach schneller gearbeitet. Das mediale Ablenkungspotential, wie wir es heute in seiner Unübersichtlichkeit kennen, gab es einfach nicht. Dafür hatte man mehr Zeit für den eigenen Schaffensprozess. So erklärt sich wohl auch, dass Pink Floyd nach ihrem Debüt sofort wieder in die berühmten Abbey Road Studios in London zurückkehrten und dort ihr zweites Opus „A Saucerful Of Secrets“ einspielten, das bereits am 29. Juni 1968 veröffentlicht wurde.

Pink Floyd: The Piper At The Gates Of Dawn [Vinyl Album]

Pink Floyd’s „The Piper At The Gates Of Dawn“ ist gerade – neben „A Saucerful Of Secrets“, „More“ und dem Doppelalbum „Ummagumma“ – auf „180g Heavyweight Vinyl“ erschienen. Den „Hype“ um Vinyl möchten sich natürlich auch Pink Floyd nicht entgehen lassen, ist er doch ein sehr einträgliches Geschäft. 

Jonas Alaska: Younger

Alles hat seine Zeit! Für den norwegischen Jonas Alaska hatte ich mir bisher noch keine genommen.

Bei mir war sein aktuelles Album „Younger“ – sträflicherweise – einige Monate liegen geblieben. Seine Deutschland-Tour im März und April 2016, bei der auch im Vorprogramm von Sivert Höyem, einst Madrugada-Sänger, auftrat, liegt ebenfalls schon einige Wochen zurück.

Ein kurzer Nachruf also? Mitnichten!

Your Favorite Enemies: Between Illness And Migration

Die kanadische Band Your Favorite Enemies ist alles andere als eine Newcomer-Band aus Kamera. Über zehn Jahre hinweg hat sich das Sextett bei Tourneen durch Nordamerika, Asien und Europa ein gewisses Renommee erspielt, allerdings ohne den besagten ganz großen Durchbruch im hart umkämpften Sektor des Post-Rock zu erzielen.

Dan Patlansky: Introvertigo

Bluesrock aus Südafrika kann so gut sein wie der dortige Rotwein. Vielleicht nicht gleich auf den ersten Schluck, oder, besser gesagt, nach dem erstmaligen Anhören. Hat man sich allerdings mit der Spielart von Dan Patlansky erst einmal angefreundet, kommt man von dem Gitarrenvirtuosen, der auch noch gut bei Stimme ist, so leicht nicht mehr los.

Jenny Weisgerber: Ashes To Stardust

„Ashes To Stardust“ heißt das in den nächsten Tagen erscheinende Album von Jenny Weisgerber. Natürlich geht mir sofort der kürzlich verstorbene David Bowie mit seinem „Ashes To Ashes (funk to funky)“ wieder einmal durch den Kopf.

Bill Evans: Some Other Time

Sterben große Künstler, gerade das Genre Musik kämpft im laufenden Jahre 2016 mit dem Verlust einiger „outstanding heroes“, der einzigartige David Bowie und der geniale Prince seien hier nur nur stellvertretend erwähnt, ist die Betroffenheit der Fans so groß, dass die sozialen Medien in einer manchmal schon peinlichen Art und Weise dieses Thema ausschlachten.

Rufus Wainwright: Take All My Loves

Der 43-jährige Amerikaner Rufus Wainwright ist Musiker durch und durch, der seine Leidenschaft beinahe von Kindesbeinen an pflegt. Bereits als Teenager entwickelt er ein besonderes Interesse an der Oper, eine warme, hohe Singstimme zeichnet ihn aus.

Adam Green: Aladdin

Es gibt immer wieder künstlerische Ausnahmeerscheinungen. Den aus New York stammenden Adam Green darf man dieser Spezies zurechnen. In den 2000er Jahren feierte er nicht etwa in und um den Big Apple die ersten größeren Erfolge.

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