Primal Fear – Posthalle Würzburg 2016

Konzertbericht und Konzertfotos


Primal Fear am 26.Februar 2016 in der Posthalle Würzburg
Support: Striker (Kanada) und Brainstorm (Deutschland)
Eine Überdosis Heavy-Metal für Unterfranken

Würzburg (music-on-net) – Am Freitagabend geht es  noch einmal richtig zur Sache. Schwermetall aus Deutschland und Kanada ist im Angebot. Die Posthalle füllt sich zusehends, nachdem sich der geplante Einlass aufgrund des noch laufenden Soundchecks etwas verzögert hatte.

Striker – Support #1

Den Auftakt machen Striker aus Kanada. Mit Ihrem Trash-Metal heizen sie im Rahmen ihres etwa 45-minütigen Sets ordentlich vor. Headbanging bei soviel langen Haaren funktioniert tadellos. Ich fühle mich diesbezüglich etwas benachteiligt. „Stand in The Fire“ heißt ihr aktuelles, gerade erschienenes, Album. Die Band hatte 2010 nach einem Vulkanausbrauch, der zum Abbruch ihrer Spanientour führte, den Song „F### Volcanoes“ geschrieben. Energiegeladen ist ihr heutiger Auftritt zweifellos.

Brainstorm – Support #2

Brainstorm aus Gerstetten können das schwermetallene Niveau problemlos halten.

Einige Umbesetzungen hat die Band in Ihrer über 25-jährigen Geschichte erfahren. Andy B. Frack ist seit Ende der 1990er Jahre mit dabei und moderiert den gut einstündigen Auftritt der Schwaben, die ebenfalls sehr heavy rocken können. Brainstorm können ebenfalls auf ein aktuelles Album zurückgreifen – „Scary Creatures“.

„Habt ihr Lust auf was Schweres?“ fragt Frontmann Andy B. Frack das Publikum im laufenden Set ab. Als hätten wir zuvor eine Ballade gehört. Am Schluss noch „All Those Words“ mit viel „Ohohohohohohohoh’s“ zum Mitsingen.

Primal Fear

Die Menge ist bereit für Primal Fear, die ein neunzigminütiges temporeiches Set präsentieren.

Mir geht zwischendurch Ritchie Blackmore von Deep Purple durch den Kopf, der sich seit Jahren auf seinem Mittelalter-Trip befindet und sich heute in der Würzburger Posthalle einige seiner Zöglinge anhören könnte. Gut, bei Primal Fear arbeiten drei Gitarristen – Magnus Carlos, Alex Beyrodt und Tom Naumann. Die Band wird ansonsten häufig mit den britischen Judas Priest verglichen. Mit dem neuen Drummer Francesco Jovino haben Primal Fear seit 2015 einen ganz neuen Kollegen an Bord, dem heute Abend Raum für solistische Extravaganzen gegeben wird.

Die deutschen Heavy-Rocker haben ebenfalls gerade ein neues Album veröffentlicht – „Rulebreaker“. Die Regeln des funktionierenden Heavy-Rock halten sie allerdings ein. Es rockt gewaltig!

Wer in unseren bewegten Zeiten an nichts mehr glauben kann, dem hilft vielleicht dieses Motto:

„In Metal We Trust“, so ein Song von Primal Fear.

Der Hard-Rock ist nicht tot zu kriegen.

Im Würzburger Cairo feierten heute Abend zeitgleich „The New Black“ den Album-Release von „A Monster’s Life“. 

© Gerald Langer


Setlist | Primal Fear


Final Embrace
In Metal We Trust
Angel in Black
Rulebreaker
Sign of Fear
Seven Seals
Drum Solo
Angels of Mercy
The End Is Near
Rollercoaster
The Sky Is Burning
Nuclear Fire
When Death Comes Knocking
Chainbreaker
Metal Is Forever

Encore:

Fighting the Darkness
Running in the Dust


Setlist | Brainstorm


The World to See
Firesoul
Fire Walk With Me
Highs Without Lows
We Are…
Worlds Are Comin‘ Through
Shiva’s Tears
End in Sorrow
How Much Can You Take
Falling Spiral Down
All Those Words


Konzertfotos | Striker


Konzertfotos | Brainstorm


Konzertfotos | Primal Fear

 

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