Anna Aaron: Hafensommer Würzburg 2013
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Der Hafensommer Würzburg ist mir in den letzten Jahren besonders ans Herz gewachsen. Nicht nur vom Programm interessant, sondern für mich auch im Hinblick auf die Konzertfotografie, die mir hier seit Jahren ermöglicht wurde.
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Es gibt Konzertabende, die sind von vorne herein kalkulierbar, auch wenn man die Interpreten selbst niemals zuvor „live“ erlebt hat, sondern nur von diversen Tonkonserven kennt.
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In Puschen und Bademantel betritt das Enfant terrible der Pianomusik die Bühne, nimmt Platz und reicht erste Geschmacksproben seines virtuosen Tastenspiels. Unüberhörbar und unübersehbar lauschen wir einem Ausnahmetalent am (Solo) Piano, welches sich im Laufe der Show, gerade im Zusammenspiel mit dem Kaiser Streichquartett (plus percussion), geradezu explosionsartig entfalten kann.
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Seit einiger Zeit bemüht sich Würzburg darum, möglicher Austragungsort der erfolgreichen „Das Erste“ – Sendereihe „Tatort“ zu werden. Wenigstens für einen Abend hat die unterfränkische Metropole eine ideale Tatortbesetzung.
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„Songs & Sounds aus einem eigenen Universum – mal sanft, mal laut, leicht verwirrend und im besten Sinne telepathisch“ – so wird das Trio um die Sängerin und Akkordeonistin Nadja Stroller im Programmheft beschrieben. Was darf man sich denn darunter vorstellen?