Lilly Among Clouds: Umsonst und Draussen Würzburg 2016
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Das Umsonst und Draussen Würzburg ist ein seit 1987 existierendes, jährlich einmal auf den „Talavera“-Mainwiesen ausgetragenes Open Air und stellt zudem das größte seiner Art in Bayern dar.
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Isabelle Pabst habe ich das letzte Mal beim Jazzfestival 2013 in Würzburg erlebt. Sie trat dort mit ihrer Formation Drei auf.
Die sehr gut deutsch sprechende Margarita González und ihre Männer, besser ihr vielköpfiges Orchester „Los Cucara-cha-cha“ macht, wie soll es anders sein, sehr viel Cha-Cha-Cha.
Andreas Kümmert singt, spielt Gitarre und seine – so-called – „Schulband“ ist alles andere als eine solche.
Geschätzte 200 Jahre Musikerfahrung seien mit Jochen Volpert und Band heute auf der Draussen-Bühne vertreten. Kann durchaus sein. Keiner wird es nachrechnen.
The Seer – das ist einfach schöner, niemals banaler Folk-Rock von einer schwäbischen Band, die den Eindruck vermittelt, Augsburg wäre die letzte nordamerikanische Bastion der mit positiven Emotionen besetzten Rockvariante.
Fünf – im positiven Sinne – etwas verrückte junge Belgier sind auf der Draussen-Bühne unterwegs und servieren einen wilden Mix aus Pop, Psychedelic und Rock, der, wenn nicht zum Tanzen, so wenigstens zum Mitwippen einlädt.
Es gibt diese wenigen Konzertmomente, bei denen man sehr schnell merkt, dass auf der Bühne etwas passieren wird, was die Band zu Höchstleistungen im Zusammenspiel antreibt.
Bei Bülbül Manush verliert man leicht den Überblick. Eine riesige Band, in der einige zu multiplen Einsätzen kommen. Hier wird alles zusammen gemixt, ganz nach dem Motto: „Mal sehen, was dabei herauskommt!“