Elbjazz 2023 in Hamburg: Programm und Tickets (News)

Ankündigung und Vorbericht


Elbjazz 2023

Datum: 09.06 – 10.06.2023
Ort: Hamburg
Locations: siehe hier


Pressemitteilung vom 07.12.2022

MEUTE IST ERSTER HEADLINER DES ELBJAZZ 2023. WEITERE BESTÄTIGUNGEN: MICHAEL WOLLNY TRIO, CHERISE SOWIE ALLE SECHS KONZERTE IN DER ELBPHILHARMONIE AM 9. + 10. JUNI 2023.

Reservierungsphase für ELBJAZZ-Konzerte in der Elbphilharmonie startet heute. 

Hamburg, 7. Dezember 2022 – Das ELBJAZZ gibt neun Neubestätigungen für das zweitägige Festival am 9. und 10. Juni 2023 im Hamburger Hafen bekannt – und mit der Techno-Marching-Band MEUTE gleichzeitig einen ersten Headliner: MEUTE, Michael Wollny Trio, Hania Rani, Steve Turre Sextet, Tomeka Reid Quartet, Sarah McCoy, Lambert, Cherise sowie Norwegian Wind Ensemble with Marius Neset and Erlend Skomsvoll

Durch ihre explosive Kombination aus hypnotisch treibendem Techno und expressiver Blasmusik erzeugt MEUTE seit 2016 über alle Kontinente hinweg großen Wirbel. Die elf Hamburger Musiker in den ikonischen roten Jacken brechen Regeln und sprengen Grenzen. Was als kleines Experiment auf den Straßen von St. Pauli begann, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem weltweit gefeierten Phänomen entwickelt und zu gemeinsamen Auftritten mit Künstlern wie Laurent Garnier, Stephan Bodzin, Flume, Solomun und Marc Rebillet geführt. Ausschließlich mit akustischen Instrumenten vollführen MEUTE eine Revolution im Techno und definieren gleichzeitig die Idee der Blaskapelle neu – und bringen beim kommenden ELBJAZZ die Massen garantiert zum Tanzen! 

Sobald der Name Michael Wollny fällt, hagelt es Superlative. Die FAZ schrieb: „Wenn es eine Weltrangliste der Jazzpianisten gäbe, wäre Wollny unter den ersten drei“.  Der achtfache Echo-Preisträger kehrt, nachdem er in Vorjahren in der Elbphilharmonie ebenso wie Open Air das ELBJAZZ-Publikum begeistert hat, mit Trio sowie seinem neuen, Genregrenzen sprengenden Album „Ghosts“ in den Hamburger Hafen zurück, um jeden mitzureißen, der sich darauf einlässt.  

Die britische Musikerin Cherise hat mit ihrer sinnlich-schmeichelnden Nu-Soul-Single „Remedy“ 2021 für Furore in der R&B-Community gesorgt und in diesem Jahr den „Parliamentary Jazz Award“ in der Kategorie „Jazz-Vokalist des Jahres“ erhalten. Mit ihrem mal zärtlichen, mal nachdrücklichen, immer aber höchst emotionalen Gesang verbindet sie – ähnlich wie Genre-Ikonen vom Kaliber einer Erykah Badu oder Jill Scott – Neo-Soul-Elemente mit Jazz-Einflüssen. 

Das Programm für die insgesamt sechs Konzerte, die im Rahmen des ELBJAZZ 2023 im Großen Saal der Elbphilharmonie stattfinden, sorgt mit den heutigen Neubestätigungen für Gänsehautmomente:

Die polnische Neoklassik-Pianistin und -sängerin Hania Rani blickt bereits auf acht Albumveröffentlichungen zurück. Die preisgekrönte Musikerin stellte 2019 auf ihrem Solodebütalbum „Esja“ eine Kollektion an Arbeiten vor, die ihr vier der renommierten Fryderyk Awards – die polnischen Äquivalente zu den Grammys – einbrachten. Im selben Jahr wurde sie als „Entdeckung des Jahres“ der 2019er-Empik Bestseller Awards ausgezeichnet und gewann den angesehenen Sanki Award als „Neues Gesicht der polnischen Musik“.

Als Komponist und Jazzposaunist hat Steve Turre über 20 Alben aufgenommen, als Studiomusiker gilt er als einer der produktivsten Jazzkünstler weltweit. Seit rund sechzig Jahren bewegt er sich mit seiner Musik im weiten Feld des Jazz und wurde schon früh maßgeblich von Stars wie Art Blakey, Rahsaan Roland Kirk, Woody Shaw und Ray Charles geprägt. Auf seinem aktuellen, 2022 erschienenen Album „Generations“ ist der Name Programm: Junge, aufstrebende Talente spielen gemeinsam mit bekannten Jazzgrößen und schlagen eine kreative Brücke zwischen den Generationen. Zum ELBJAZZ kommt Steve Turre im Sextet

Als Komponistin, Arrangeurin und Lehrende ist die preisgekrönte Cellistin Tomeka Reid zu einer der Leitfiguren des zeitgenössischen Jazz geworden, ihr Quartett ist eine elektro-akustische String-Band. 

Sängerin und Pianistin Sarah McCoy zieht das Publikum mit ihrer urgewaltigen Stimme in den Bann. 

Lambert gilt als Star der europäischen Neoklassik-Szene, die Wurzeln seines künstlerischen Schaffens liegen im Jazz. Gekonnt mischt der Pianist moderne Klassik, Jazz und elektronische Elemente. 

Norwegian Wind Ensemble with Marius Neset and Erlend Skomsvoll ist das älteste Orchester Norwegens – und in Barock und Renaissance ebenso zu Hause wie in Echtzeitmusik und improvisiertem Jazz. Gemeinsam mit dem Tenor- und Sopransaxophonisten Marius Neset hat es den renommierten norwegischen Jazz-Komponisten Erlend Skomsvoll herausgefordert, von Neset für das Orchester ausgesuchte Stücke neu zu komponieren.

Damit möglichst viele Ticketinhaber*innen ein Konzert im Großen Saal der Elbphilharmonie besuchen können, ist eine Reservierung notwendig. Reservierungsstart ist heute, 7. Dezember, 12.00 Uhr. Weitere Infos hier

Die Konzerte in der Elbphilharmonie (Großer Saal) in der Übersicht: 

Datum BeginnAct
Freitag, 9. Juni 2023 17:00 Uhr Hania Rani
20:00 Uhr Tomeka Reid Quartet
23:00 Uhr Lambert
Samstag, 10. Juni 202317:00 Uhr Norwegian Wind Ensemble with Marius Neset and Erlend Skomsvoll
20:00 Uhr Steve Turre Sextet
23:00 Uhr Sarah McCoy

Das bisherige musikalische Line-up: 

MEUTE, Cécile McLorin Salvant, Michael Wollny Trio, Hania Rani, Tingvall Trio, Steve Turre Sextet, Sarah McCoy, Tomeka Reid Quartet, Norwegian Wind Ensemble with Marius Neset and Erlend Skomsvoll, Lambert, Derya Yıldırım & Grup Şimşek + Duygu Ağal, Jakob Manz, Cherise, Salomea, Wendy McNeill 


Pressemitteilung vom 03.11.2022:

Erste Acts stehen fest

Preisvergünstigte Early Bird-Tickets noch bis einschließlich 15. November 2022 erhältlich.

Elbjazz 2023 in Hamburg (News)
Fotocredit: ELBJAZZ-2022-Atmo-BlohmVoss_3-Hauptbuehne_©-Jens-Schlenker

Hamburg, 3. November 2022 – Mit diesen ersten sechs Neubestätigungen meldet sich das zweitägige ELBJAZZ am 9. und 10. Juni 2023 zurück: Cécile McLorin Salvant, Tingvall Trio, Derya Yıldırım & Grup Şimşek + Duygu Ağal, Jakob Manz, Salomea und Wendy McNeill werden im kommenden Jahr live im Hamburger Hafen auftreten. Wie in der Vergangenheit, wird es auch 2023 zwei Festivalzentren geben: Das Werftgelände von Blohm+Voss sowie die HafenCity mit der renommierten Elbphilharmonie. 

Wer sich bis einschließlich 15. November 2022 für einen Ticketkauf entscheidet, kommt noch in den Genuss der preisvergünstigten Early Bird-Tickets: Diese kosten 115,00 € (inkl. aller Gebühren) für das gesamte Festival-Wochenende und sind hier erhältlich. 

Bezüglich der Konzerte unterstreicht das ELBJAZZ seinen Anspruch, ein zeitgemäßes, trendsetzendes Musikprogramm zu präsentieren, das national und international bekannte Künstler*innen Seite an Seite mit aufstrebenden Talenten und Heritage Artists hautnah vor maritim-urbaner Kulisse präsentiert. Programmatisch werden alle Spielarten des Live-Jazz bewusst durch angrenzende Genres erweitert. 

Deutschlandfunk Kultur vergleicht die Sängerin und Komponistin Cécile McLorin Salvant mit Billie Holiday und Sarah Vaughan – dabei hat sich die US-Amerikanerin mit den französisch-haitianischen Wurzeln stets für mehr als nur für klassischen Vocal Jazz interessiert: Auf ihrem neuen Album „Ghost Song“ singt sie a capella und mit Kirchenorgel, covert Kurt Weill und Kate Bush. Drei Grammys hat sie bereits gewonnen. Ihre mitreißenden Live-Performances lassen ihre Liebe für Musiktheater und Varieté durchscheinen. Das schönste Kompliment kommt von der FAZ: „Wenn Salvants Stimme mühelos durch die Oktaven springt, reißt der Himmel auf.“

Eine Zeitung schrieb einmal, Martin Tingvalls Songwriting klänge, als habe man einen Elton-John-Song einer Soul-Jazz-Behandlung unterzogen. Die Mischung aus Melancholie und Kraft ist typisch für den schwedischen Künstler, der seit 1999 in Hamburg lebt. Wenige Jahre später gründete der Pianist das Tingvall Trio – heute eine der erfolgreichsten deutschen Jazz-Bands. Schlagzeuger Jürgen Spiegel und Bassist Omar Rodriguez Calvo komplettieren das Trio, regelmäßig erreichen ihre Alben die Spitze der Jazz-Charts. Beim ELBJAZZ 2023 präsentieren die drei zum ersten Mal Songs des kommenden Albums „Birds“ live. 

Empfohlener Beitrag:
Konzertbilder vom Tingvall Trio beim Hafensommer Würzburg 2017

Wenn Derya Yıldırım in ihrer Heimatstadt Hamburg auftritt, ob solo, im Duo oder mit Band, sind die Konzerte regelmäßig ausverkauft. Die grandiose Sängerin mit sehnsuchtsvoller Stimme singt stets auf Türkisch und ist zudem eine Virtuosin auf der Saz, der türkischen Langhalslaute. Seit 2014 kreiert sie zusammen mit ihrer Grup Şimşek tanzbare Sounds: Vier Musiker*innen mit Wurzeln in vier verschiedenen Nationen – Psychedelic-Rock trifft auf jazzigen Pop mit funky Grooves, türkischer Seventies-Pop auf anatolische Folklore. Beim ELBJAZZ wird die Band von Duygu Ağal, Aktivist*in, Autor*in und Perkussionist*in, begleitet. 

Der 21-jährige Altsaxofonist und Komponist Jakob Manz ist frischgebackener Preisträger des Landesjazzpreises Baden-Württemberg, dessen Spiel in der Laudatio für seine „Intensität, Klarheit und Konzentration, die seiner Musik Magie verleiht“, gefeiert wird. Seine Band The Jakob Manz Project, mit der er im nächsten Jahr zum ELBJAZZ kommt, wurde 2018 nicht nur mit dem ersten Preis der Leverkusener Jazztage in der Kategorie „Future Sounds“ ausgezeichnet – das erste Album „Natural Energy“ (2020) wurde auf dem renommierten Label ACT veröffentlicht. Dort ist ebenfalls Manz‘ neuestes Projekt, ein Duo-Album mit der Pianistin Johanna Summer („The Gallery Concerts I“), zu Hause.

Sängerin, Songwriterin und Komponistin Rebekka „Salomea“ Ziegler gilt als eine der wichtigsten jungen Jazz-Musikerinnen Deutschlands. Sie hat mit Genre-Größen wie John Hollenbeck, Jiggs Wigham oder Sissel Vera Pettersen kollaboriert und 2021 das Finale des Deutschen Jazzpreises erreicht. Ihr aktuelles Album „Conversations“ verfolgt einen vielschichtigen Ansatz: In den Songs zitiert Salomea aus Gesprächen mit Regisseurin Svenja Trierscheid, Performance-Künstlerin Sophie-Yukiko Hasters sowie Modedesignerin Luise Zücker, die sich um folgende Fragen drehen: Was macht ernsthaftes Kunstschaffen heutzutage aus und wie lassen sich vorherrschende Klischees und Vorurteile gegenüber Künstlerinnen abbauen?

Die kanadische Folk-Noir-Sängerin Wendy McNeill findet Inspiration in der weiten Natur ihrer Heimat, die sie auf Spaziergängen durchstreift. Kein Wunder, dass sich ihr bald erwartetes neues Album „First There Where Feathers“ um die gefiederten Waldbewohner dreht. Zur Fauna ihres letzten Albums „Hunger Made You Brave“ gehörten dagegen auch Rotkehlchen, Hunde, Wolf, Fuchs und Bär, um die McNeill ihre gleichermaßen schrägen wie tiefsinnigen Geschichten aus geloopten Vocals, Akkordeon und Gitarre spinnt.

Das bisherige musikalische Line-up des Elbjazz 2023

Cécile McLorin Salvant, Tingvall Trio, Derya Yıldırım & Grup Şimşek + Duygu Ağal, Jakob Manz, Salomea, Wendy McNeill 

Hier geht es zum Programm.

Tickets für das Elbjazz 2023

Preisvergünstigte Early Bird-Tickets (2-Tagesticket für den 9. + 10. Juni 2023) sind bis einschließlich 15. November 2022 erhältlich und kosten 115,00€.

Ab dem 16. November 2022 gelten folgende reguläre Vorverkaufspreise: Das 2-Tagesticket (9. + 10. Juni 2023) kostet 139,00€, das 1-Tagesticket Freitag (9. Juni 2023) 79,00€, das 1-Tagesticket Samstag (10. Juni 2023) 89,00€. Alle Ticketpreise inkl. Gebühren. Tickets können hier online gekauft werden.


Last Updated on 28/12/2022 by mr.music-on-net