Amorphis: MusicHall Geiselwind 2016 (Live)


Amorphis

Datum: 09.04.2016
Venue: MusicHall Geiselwind
Show: Under The Red Cloud Tour 2016
Autor/Fotograf: Gerald Langer


Setlist | Amorphis

Under the Red Cloud
Sacrifice
Bad Blood
Sky Is Mine
The Wanderer
On Rich and Poor
Drowned Maid
Dark Path
The Four Wise Ones
Silent Waters
My Kantele
House of Sleep
Hopeless Days

Encore:

Death of a King
Silver Bride
The Smoke


Konzertbericht

Progressive-Rock trifft auf (Death-)Metal
Support von Poem und Textures bei der „Under The Red Cloud“ – Europe – Tour 2016 

Geiselwind (music-on-net) – Wieder einmal ein Samstagabend „bei Strohofers“ in Geiselwind. Ein recht ordentliche Schlange hat sich gegen 19:00 vor der MusicHall gebildet. Diese Location ist zwar nicht komplett ausverkauft, aber doch recht ordentlich gefüllt, als die griechische Band Poem mit ihrem kleinen, aber feinen Progressive-Metal-Rock-Set beginnt. Den wenigsten Besuchern dürfte sie bereits bekannt sein. Vor wenigen Wochen ist ihr zweites Album „Skeine Syndrome“ erschienen. Frontmann George Prokopiou bedankt sich immer wieder beim Publikum, das den stimmigen Auftritt des Quartetts zu schätzen weiß.

Textures aus den Niederlanden und ihr „Polyrhythmic Metal Madness“ klingt natürlich fetter, der Gesang ist stark guttural geprägt. Mit „Phentype“ haben sie ein in diesem Jahr bei Nuclear Blast erschienenes Album im Gepäck, starten aber mit zwei Songs – „Drive“ und „Regenesis“ vom Album „Drawing Circles“ (2006) – bevor sie mit „New Horizons“ beginnend einige neue Songs mit entsprechender Härte präsentieren.

Kurz nach 22:00 starten dann auch die ungeduldig erwarteten Amorphis durch. Der Umbau der Bühne hat etwas gedauert. Die Finnen spielen ein famoses Set ohne Fehl und Tadel, überlagern geschickt Hard-Rock mit Progressive-Rock. Sänger Tommi Joutsen am markanten Doppel-Mikro wechselt geschickt zwischen den Gesangstilen. Hier scheint immer wieder ein Gespür für Melodien durch. Auch balladeske Passagen kommen vor, für die vor allem Santeri Kallio an den Keyboards sorgt. Einige Songs vom 2015er Album „Under The Red Cloud“ bringen sie zu Gehör.

Neunzig Minuten Perfektion bei wirklich hervorragend ausgesteuertem Sound, was im Übrigen auch für die beiden anderen Bands des Abends zutrifft. Amorphis sind klar die dominante Band des Abends und eine Empfehlung auch für die älteren Semester, die, so wie ich, ihren Heimathafen nach Jahrzehnten mehr im Prog-Rock eines Steven Wilson wiedergefunden haben.


Poems



Textures



Amorphis



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