The Intersphere – Relations In The Unseen (Sounds)

Review (Album)


The Intersphere - Relations In The Unseen (2014)
The Intersphere – Relations In The Unseen (2014)

The Intersphere – Relations In The Unseen
VÖ: 07.03.2014
Formate: CD, digital, 2-LP (mit CD)


Tracklist

01. Relations In The Unseen
02. Thanks For Nothing
03. The Ones We Never Knew
04. Out Of Phase (Streicher/Philipp Thimm)
05. Panic Waves
06. Joker
07. Tonight
08. Origin: Unknown (Streicher/Philipp Thimm)
09. Walk On Broken Glass
10. The Ghost Of A Chance
11. ….Like It Is (Streicher/Philipp Thimm)
12. Golden Mean


Line-Up

Christoph Hessler – Gesang, Gitarre, u. a.
Thomas Zipner – Gitarre, Gesang, u. a.
Sebastian Wagner – Bass, Gesang, Moog, Piano, Rhodes
Moritz Müller – Schlagzeug, Piano, Glockenspiel


Credits


Diskografie


Tour

06.03. GER, Stuttgart – Universum /w I Am Giant
07.03. GER, Aschaffenburg – Colossaal /w I Am Giant
08.03. GER, Ludwigshafen – Das Haus /w I Am Giant
09.03. GER, Köln – Luxor /w I Am Giant
10.03. GER, Hamburg – Knust /w I Am Giant
11.03. GER, Berlin – Comet /w I Am Giant
12.03. GER, Osnabrück – Kleine Freiheit /w I Am Giant
09.04. GER, Oberhausen – Zentrum Altenberg
10.04. GER, Nürnberg – MUZ
11.04. GER, Saarbrücken – Garage
28.05. GER, Freising – Uferlos Festival
12.07. GER, Straubenhardt, Happiness Festival
17.07. GER, Cuxhaven – Deichbrand Festival
01.08. GER, Hannover – Fährmannsfest
09.08. GER, Eschwege – Open Flair Festival
09.08. GER, Rödenau – Golden Creek Festival
23.08. CH, Gränichen – Openair Gränichen

Rezension

The Intersphere sind eine Band, die schon seit geraumer Zeit an der deutschen Rockgeschichte aktiv mitschreibt und sich nach und nach zur Messlatte der nationalen Rockmusik entwickelt.

Mittlerweile legt das Quartett, immer noch mit Stammsitz in Mannheim, nach s.o.b.p, Interspheres><Atmospheres und Hold On Liberty den vierten Longplayer vor, der sich in ihren Entwicklungsprozess wie selbstverständlich einreiht.

Hesslers > The Intersphere

Christoph Hessler, Produzent, Komponist, Sänger und Gitarrist von The Intersphere ist an der Popakademie Baden-Württemberg, der Ort, an dem seine damalige Band als Hesslers einst zusammen gefunden hat, nach meiner Internetrecherche derzeit noch eingeschrieben. Lernen und Bilden hört eben nie auf! Und diese Maxime haben die Vier beherzigt.

Produziert von der Band, eingespielt in Wolfgang Manns Toolhouse Studios, gemixt in in Moritz Enders Tritonus Studios präsentieren The Intersphere mit Relations In The Unseen ein dichtes und sich zunehmend stärker am Gesang von Christoph Hessler orientierendes Album. Die Gesangsspur ist im Vergleich zu den vorangegangenen komplexen Werken stärker in den Mittelpunkt gerückt. Die Instrumentierung begleitet sanft die Gesangspassagen, gewinnt aber in den Gesangspausen dafür spürbar umso mehr an Raum und Wucht zurück.

Straffung als Prinzip

Obwohl die Songs allemal dazu geeignet wären, sich über mehrere Minuten zu entwickeln, werden sie auf gute drei bis knapp fünf Minuten gestrafft. Konzentration auf das Wesentliche, auf das Essentielle im Studio und dennoch die Möglichkeit, die Arrangements im Live-Auftritt zu verändern und entsprechend ausweiten zu können. Diese Vorgehensweise hat sich letztlich schon bei den vorangegangenen Longplayern bewährt und unterscheidet The Intersphere nach wie vor von anderen Bands, die sich im weiten Feld der (nationalen) Rockmusik mit Kurzausflügen in den Progressive-Rock bewegen.

Die zeitliche Fokussierung bei den einzelnen Songs geht einher mit einer satten Instrumentierung, in die vermehrt diverse Keyboards und andere elektronische „Spielzeuge“ untergemischt werden. Wo die Streicher hörbar sind, ist meist das Glockenspiel nicht weit. Doch keine Bange, alle Songs rocken und sind nicht unmittelbar für entschlackte Unplugged-Versionen, möglichst noch mit Klassikanleihen, geeignet.

Bei den ab März 2014 anstehenden Release-Konzerten wird man sich davon überzeugen können. Es bleibt im Schwerpunkt bei ausgefeilter Hand gemachter Musik, da bin ich mir sicher.

Und wer sich vorab ein Bild über The Intersphere Live verschaffen möchte, kann sich bei Bedarf hier ein zurückliegendes Review mit Bildergalerie von music-on-net.com durchlesen.

Erwähnenswert abermals das fantasievolle Cover-Artwork des Wahlberliners drømsjel aka Pierre Schmidt, der schon für die Vorgängeralben von The Intersphere verantwortlich zeichnet.

All die besungenen „Dinge im Verborgenen “ und noch vieles mehr werden hier assoziativ in eine Bildcollage gebracht, an der man sich genauso wenig satt sehen, wie am neuen Album von The Intersphere satt hören kann.

Eigentlich vergebe ich keine Daumen. Nur soviel – hier wären beide oben! Für Musik, aber auch für gelungenes Artwork! Insofern geht mein Tipp klar in Richtung Vinyl mit beiliegender CD!

© Gerald Langer


Last Updated on 04/09/2022 by mr.music-on-net

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