Neil Young With Crazy Horse: Toast (Sounds)

Review (Album)


Neil Young With Crazy Horse: Toast (Sounds)
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Artist: Neil Young & Crazy Horse
Album: Toast
V.Ö.: 08.07.2022
Label/Vertrieb: Warner Music / Reprise Records


Tracklist

01. Quit 5:24
02. Standing in the Light of Love (previously unreleased) 4:18
03. Goin‘ Home 7:52
04. Timberline  (previously unreleased) 4:10
05. Gateway of Love (previously unreleased) 10:10
06 .How Ya Doin‘? („Mr. Disappointment“) 7:00
07. Boom Boom Boom („She’s A Healer“) 13:10

Kurzkritik

Gut abgehangen präsentiert Neil Young sein Album „Toast“. Kein brandaktuelles, kein politisierendes, aber dennoch ein ganz großes, zudem sehr persönliches, Werk. Von den gerade einmal sieben Songs, sind drei bisher gänzlich unveröffentlicht.

Young hat dieses über zwei Jahrzehnte zurückgehaltene Album auch von sich aus in der Vergangenheit immer wieder ins Gespräch gebracht, zuletzt im Jahr 2021:

„In der Musik von Toast geht es um eine Beziehung“, sagte er. „Es gibt in vielen Beziehungen eine Zeit lange vor der Trennung, wo einem der Beiden, vielleicht Beiden, dämmert, dass es vorbei ist. Das war diese Zeit.“

Neil Young

Neil Young’s Ehekrise als Impuls für Toast

Aufgenommen wurden die Tracks seinerzeit im Toast-Studio, San Francisco. Ein nachdenklicher Neil Young durchlebte gerade eine Ehekrise mit Frau Peggy.

„Quit“, wie auch „Goin‘ Home“, wurden anschließend, relativ zeitnah auf seinem 2002er Album „Are You Passionate“ veröffentlicht.

Der Refrain des Openers – „Don’t say you love me“ – liegt wie ein Mantra über den restlichen Songs des Albums.

Es ist ein Genuß, Neil Young & Crazy Horse bei „Gateway Of Love“ zuzuhören, das ewig so weiter gehen könnte, wenn es nicht nach zehn Minuten sanft ausgeblendet würde.

Kaum jemand kann Seelenschmerz so schön, so intensiv und kraftvoll in Klang wandeln, wie Neil Young, der „Godfather Of Grunge“.

Mit dem ebenfalls ausufernden „Boom Boom Boom“ klingt eine der vielen Sternstunden, die uns der Kanadier bereits über Jahrzehnte, in den letzten Jahren sogar in Hülle und Fülle, präsentiert hat, entspannt aus.

„All I got is a broken heart, and I don’t try to hide it when I play my guitar.“

Neil Young on Boom Boom Boom

Ein „Let the good times roll“ hallt noch nach.

„Neil, wir warten auf all das, was Du noch im Köcher hast! Natürlich auch auf Deine Archives Vol #3.“

© Gerald Langer



Last Updated on 17/09/2022 by mr.music-on-net

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