Charles Bradley: Changes (Sounds)


Charles-Bradley-Changes (2016)
Charles-Bradley-Changes (2016)

Charles Bradley 

Titel: Changes
VÖ: 01.04.2016
Label: Daptone Records (Groove Attack)
Formate: Vinyl, CD, digital


Tracklist

1. God Bless America 01:31
2. Good To Be Back Home 03:01
3. Nobody But You 03:57
4. Ain’t Gonna Give It Up 03:53
5. Changes 05:42
6. Ain’t It A Sin 03:49
7. Things We Do For Love 03:28
8. Crazy For Your Love 04:18
9. You Think I Don’t Know (But I Know) 03:27
10. Change For The World 03:32
11. Slow Love 03:38

Meine unbedingten Hörtipps – fett


Tour

08.04.2016 – Live Music Hall, Köln
09.04.2016 – Astra Kulturhaus, Berlin
12.04.2016 – Grünspan, Hamburg

Rezension (Album)

Charles Bradley ist ein äußerst talentierter 67- jähriger Spätzünder im Musikgeschäft, der sein Debütalbum „No Time For Dreaming“ im Jahre 2011 veröffentlichte. Zwei Jahre später folgte „Victim Of Love“. Und auch beim gerade erschienenen Long-Player „Changes“ kann „The Screaming Soul Of Eagle“ das hohe Niveau der Vorgängeralben locker halten.

Charles Bradley und Black Sabbath

Der Retro-Souler hatte sich nach dem Tod seiner Mutter bereits 2014 den Song „Changes“ von Black Sabbath (IV) als Single zur Bewältigung des familiären Verlustes vorgenommen. Nun avanciert „Changes“ gar zum Titelsong einer Platte, die in Deutschland – nomen est omen – von Groove Attack vertrieben wird. Man darf das Album sicherlich nicht an vorgenanntem Song allein festmachen. Doch Bradley gelingt trotz der großartigen Version von Black Sabbath – ich kannte „Changes“ auch noch als Single-B-Seite von „Sabbath Bloody Sabbath“ – ein letztlich überlegenes Cover des Originals.

Charles Bradley spielte das Album mit seinem Co-Writer Thomas Brenneck ein, der auch als Produzent fungierte. Diverse Bands und Background-Sängerinnen sind letztlich das Salz in der Suppe, die auch den Drittling zu einer Delikatesse für all diejenigen Hörer machen, die bereits Tonkonserven von James Brown und Otis Redding im Regal stehen haben.

„God Bless America“ lautet der Opener eines trotz verschiedener Schicksalsschläge dankbaren Bradley. Im Angesicht des laufenden US-Wahlkampfes und eines zunehmend übermütig werdenden republikanischen Präsidentschaftskandidaten hoffentlich mehr als nur ein frommer Wunsch.

© Gerald Langer


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