SonicThrone: Inside The Music (High-End-Möbel)

SonicThrone – Musik anders hören und erleben

Inhaltsverzeichnis

Über das Musikhören

Der SonicThrone als Impulsgeber

Einige Leser:innen erwarten nach der Ankündigung in der Überschrift sicherlich, dass ich gleich zur Sache komme, den SonicThrone in allen Details beschreibe, ihn empfehle, oder, im schlechtesten Falle, von ihm abrate.

Dieser Musikblog arbeitet seit vielen Jahren unabhängig, betreibt keine Werbung, ist nicht fremdfinanziert und macht auch keine Gefälligkeitsreviews.

Themen rund um die Musik müssen mich irgendwie ansprechen, mich berühren, mein Interesse wecken. Nicht jedesmal müssen sie dabei grenzenlose Begeisterung auslösen, weder bei mir, noch bei meinen Leser:innen.

Insofern geht es mir beim SonicThrone in erster Linie um eine Einordnung dieses exklusiven „Musikmöbels“ im Hinblick auf meine eigenen Hörgewohnheiten, die sich möglicherweise mit denen anderer Musikliebhaber zur Deckung bringen lassen.

Der SonicThrone hat bei mir jedenfalls etwas angestoßen.

sonicthrone

Inside the Music

Intensives Musikhören mit HiFi-Anlage, Kopfhörern und dem SonicThrone

Ich selbst höre Musik vorzugsweise über eine HiFi-Anlage, die bei uns daheim im Wohnzimmer steht, von mir immer wieder etwas verändert oder ergänzt wird. Im Hinblick auf die Raumakustik stoße ich regelmäßig an Grenzen, handelt es sich um unser gemeinsames Wohnzimmer, nicht etwa um ein Tonstudio.

Beim Schreiben von Albumkritiken arbeite ich gerne, nicht unbedingt vorzugsweise, mit Kopfhörern, die von unterschiedlichen externen Kopfhörerverstärkern gespeist werden.

Als Klangquelle dienen mir Vinyl-Schallplatten, CDs und zunehmend gestreamte Files, oft höher aufgelöst, wenn gleich die Auflösung gar keine so große Rolle spielt. Die Qualität der Aufnahmetechnik und der Studioproduktion ist doch sehr viel entscheidender.

Natürlich höre ich auch Musik ganz nebenbei, weil mir ein Song sehr gut gefällt, er gerade im Radio läuft oder ich ganz einfach mit dem Auto unterwegs bin.

Diese Art von Musikkonsum möchte ich im folgenden Beitrag nicht weiter vertiefen. Es geht mir hier um das intensive Musikhören, um das regelrechte Eintauchen in die Musik, die mir auch nach vielen gelebten Jahrzehnten noch immer soviel bedeutet.

Warum intensives Hören einen Unterschied macht

Musik ist für mich mehr als nur ein Hintergrundgeräusch. Sie ist eine Sprache, die tief in mein Inneres dringt, Emotionen freisetzt und Erinnerungen wachruft, die sich mit Worten kaum beschreiben lassen.

All meine Erinnerungen sind durchsetzt von Musik, von Songs, vom „Soundtrack meines Lebens“.

Wer Musik wirklich hören will – nicht nur einfach konsumieren –, der stellt schnell fest, dass die Qualität des Wiedergabesystems dabei eine entscheidende, aber eben nicht die einzige, Rolle spielt.

Intensives Musikhören – im englischen Sprachraum oft als Critical Listening bezeichnet – bedeutet, sich bewusst Zeit zu nehmen, abzuschalten, alle Aufmerksamkeit auf das Klangbild zu richten und in Details einzutauchen, die beim beiläufigen Hören verloren gehen.

Es bedeutet, die Bühne zwischen den Lautsprechern zu entdecken, den Atem einer Sängerin zu hören, das Nachklingen eines Flügels im Konzertsaal zu spüren und die Raumtiefe einer Studioproduktion wie einen dreidimensionalen Raum zu erleben.

Dieses intensive Hören hat eine eigene Kultur, eine eigene Philosophie. Und dieses Hören braucht das richtige Werkzeug. Das ist nicht immer und zu allererst eine Frage des Preises der gewählten Komponenten und deshalb keineswegs regelmäßig mit enormen finanziellen Investitionen verbunden.

Im Nachfolgenden erkunde ich drei Wege zum tiefen Musikerlebnis:

  • Die klassische HiFi-Anlage mit Lautsprechern im Raum,
  • den Kopfhörer als intimste Form des Hörens, ob geschlossen oder offen,

und am Ende eine völlig neue Kategorie, die all diese Welten in einem einzigen, revolutionären Konzept vereint:

  • Den SonicThrone, einen HiFi-Audio-Sessel, der das Hörerlebnis buchstäblich verkörpert.

Die HiFi-Anlage: Musik im Raum erleben

Was eine gute HiFi-Anlage ausmacht

Eine hochwertige HiFi-Anlage besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten:

Einer Quelle (Plattenspieler, CD-Spieler oder Streaming-Gerät), einem Vorverstärker oder integrierten Verstärker, einer Endstufe und natürlich den Lautsprechern.

Der Raum selbst ist dabei eine eigenständige, kritische Komponente – genau so wichtig wie jedes elektronische Bauteil.

Was eine solche Anlage auszeichnet, ist die Fähigkeit, Klang als physisches Ereignis im Raum entstehen zu lassen. Die Musik verlässt die Lautsprecher, breitet sich im Raum aus, reflektiert von Wänden, Decken und Möbeln und erreicht das Ohr als komplexes, dreidimensionales Schallfeld.

Dieser Vorgang, der dem natürlichen Erleben von Musik – etwa in einem Konzertsaal – am nächsten kommt, erzeugt etwas, das Kopfhörer prinzipbedingt nicht leisten können:

Die sogenannte Außenkopf-Lokalisation, das Gefühl, dass der Klang aus dem Raum kommt und nicht etwa aus dem eigenen Kopf.

Das Hörerlebnis vor den Lautsprechern

Wer sich in den Sweetspot setzt – jenen idealen Hörpunkt gleichmäßig zwischen beiden Lautsprechern, Stichwort: gleichseitiges Dreieck – und die Augen schließt, erlebt etwas Faszinierendes:

Eine Klangbühne öffnet sich, die weit über die physischen Grenzen der Lautsprecher hinausreichen kann. Ein gut aufgenommenes Jazzquartett erscheint vor dem inneren Auge als klar verortbares Ensemble: der Kontrabass leicht links, das Klavier mittig, die Trompete etwas rechts, das Schlagzeug tief und breit in der Mitte.

Diese räumliche Abbildung – Stereobreite, Tiefenstaffelung, Höhe der Klangquelle – ist das Markenzeichen einer guten Stereoanlage.

Hinzu kommt die Dynamik:

Eine hochwertige Anlage kann die Stille zwischen den Tönen hörbar machen.

Sie kann den Unterschied zwischen dem sanften Pianissimo eines Streichers und dem vollen Forte eines Orchesters mit einer Natürlichkeit wiedergeben, die den Körper physisch anspricht.

Der Druck eines tiefen Kontrabasss ist nicht nur zu hören – er ist zu spüren. Diese physische Dimension des Musikhörens, die taktile Komponente, ist ein Alleinstellungsmerkmal der Lautsprecherwiedergabe.

Die Grenzen der Raumakustik

Doch die HiFi-Anlage hat einen Gegenspieler, der sich kaum besiegen lässt: den Raum, den sie bespielt.

Jeder Raum hat seine eigene Akustik – Reflexionen, Resonanzfrequenzen, sogenannte stehende Wellen –, die das Klangbild färben und verfälschen. Der Bass könnte an bestimmten Stellen aufdicken, die Raumtiefe kann verloren gehen, Hochfrequenzen werden von weichen Polstermöbeln geschluckt.

Der ideale Hörraum mit sorgfältig platzierten Akustikelementen, angemessener Bedämpfung und optimaler Lautsprecheraufstellung ist für die meisten Menschen im Alltag nicht erreichbar.

Wohnzimmer sind ein in der Regel keine Tonstudios. Hier sitzt das Sofa an der falschen Wand, der Schrank reflektiert ungleichmäßig, die Glastüren erzeugen Halligkeit. All das hat direkten Einfluss auf das, was das Ohr letztlich wahrnimmt. Selbst eine an und für sich technisch perfekte Anlage kann unter schlechten Raumverhältnissen deutlich unter ihren Möglichkeiten klingen.


Der Kopfhörer: Die intimste Form des Hörens

Offene vs. geschlossene Kopfhörer

Im Universum des intensiven Musikhörens nimmt der hochwertige Kopfhörer eine Sonderstellung ein.

Er schaltet den Raum vollständig aus und schafft eine direkte, intime Verbindung zwischen Klang und Gehör. Der Klang entsteht unmittelbar am Ohr, es gibt keine raumakustischen Verfälschungen, keine Reflexionen, keine Modenprobleme.

Was man hört, ist das pure Signal, mit all seinen Stärken und Schwächen.

Innerhalb der Welt der Kopfhörer gibt es zwei grundlegend unterschiedliche Philosophien:

  • offene Bauweisen
  • geschlossene Bauweisen

Offene Kopfhörer haben perforierte oder gitterartige Gehäuse, durch die Schall nach außen entweichen kann.

Dies ermöglicht ein besonders natürliches, luftiges Klangbild mit einer für Kopfhörer beeindruckenden Bühnenbreite. Die Musik klingt offen, räumlich, fast so, als würde sie nicht direkt am Ohr entstehen, sondern aus einem etwas weiteren Umfeld kommen.

Für intensives Musikhören in ohnehin ruhiger Umgebung sind offene Kopfhörer die bevorzugte Wahl vieler audiophiler Hörer.

Der Nachteil:

Sie isolieren nicht gegenüber Außengeräuschen und lassen den Schall nach außen dringen, was in belebten Umgebungen störend ist.

Geschlossene Kopfhörer kapseln das Ohr indes vollständig ab.

Sie isolieren effektiv gegen Außengeräusche und halten den Klang im Inneren.

Das Ergebnis ist ein intensiveres, konzentrierteres Klangbild, das tiefer in der Mitte verankert ist. Der Bass wirkt oft wuchtiger und präsenter. Dies kann bei elektronischer Musik, Hip-Hop oder intensivem Rock besonders vorteilhaft sein.

Geschlossene Kopfhörer eignen sich besser für unterwegs oder in lauten Umgebungen, und für die Nutzer, die ihre Mithörer:innen nicht stören möchten.

Die Kopfhörer-Bühne: Faszination und Limitation

Das vielleicht größte Merkmal des Kopfhörerhörens – und gleichzeitig seine wichtigste Einschränkung – ist die Klangbühne.

Während eine gute HiFi-Anlage eine Bühne vor dem Hörer aufbaut, entsteht die Bühne beim Kopfhörer innerhalb des Kopfes.

Man spricht von Innenkopf-Lokalisation:

Der Klang wandert von einem Ohr zum anderen, verteilt sich in einem Panorama, das jedoch meist auf die direkte Linie zwischen linkem und rechtem Ohr beschränkt bleibt. Es gibt kaum Tiefenstaffelung nach vorne und hinten, kaum Höheninformation, selten das Gefühl einer echten dreidimensionalen Bühne.

Für viele Hörer:innen ist dies gewöhnungsbedürftig.

Nach Stunden am Kopfhörer kann es sich befremdlich anfühlen, wenn die Musik im Schädel spielt und nicht in einem Raum.

Auflösung und Detailtreue

Kopfhörer punkten deutlich in der nahezu mikroskopischen Detailtreue.

Ein hochwertiger Kopfhörerverstärker kombiniert mit einem audiophilen Kopfhörer kann Details sichtbar machen, die selbst über eine sehr gute Lautsprecheranlage in einem „normalen“ Raum untergehen.

Das leise Knacken einer Schallplatte, das Atemgeräusch eines Bläsers vor dem ersten Ton, das Timing zwischen Bassist und Drummer in einem Live-Jazz-Mitschnitt.

Diese analytische Stärke macht den Kopfhörer zum bevorzugten Werkzeug von Toningenieuren und audiophilen Detailjägern.

Das Ermüdungsproblem

Ein Aspekt, der beim intensiven Kopfhörerhören oft unterschätzt wird, ist die physische und psychische Ermüdung.

Der Druck der Ohrmuscheln auf den Kopf, die Wärme unter geschlossenen Polstern, der Tragekomfort des Bügels – all das kann sich bei längeren Hörsessions zu einem beachtlichen Unbehagen summieren.

Offene Kopfhörer sind in dieser Hinsicht tendenziell komfortabler, doch auch sie werden nach ein bis zwei Stunden intensiven Hörens zur spürbaren Belastung.

Das intensive Musikhören – gerade bei komplexen Aufnahmen wie sinfonischen Werken, langen Jazzimprovisationen oder epischen Rockkonzerten – leidet darunter.

Die Konzentration lässt nach, nicht wegen der Musik, sondern wegen des Geräts.


Ein kurzes Fazit zu HiFi-Anlage und Kopfhörer

Die Entscheidung zwischen beiden Welten ist letztlich keine Frage der einen oder anderen Alternative. Erfahrene Musikhörer wechseln zwischen beiden Musikerfahrungen, je nach Stimmung, Repertoire und Situation.

Doch beiden Varianten ist gemein, dass sie entweder den Raum zu stark einbeziehen oder ihn zu sehr ausblenden.

Eine dritte Option, die das Beste beider Welten vereint, hat bisher gefehlt.


Der SonicThrone – eine neue Dimension

© SonicThrone Markus Schoenrock Norbert Reinhart 31

Was ist der SonicThrone?

Der SonicThrone ist kein Lautsprecher, kein Kopfhörer und kein normaler Sessel.

Er ist die Synthese aus allem.

Ein luxuriöser HiFi-Audio-Sessel, der mit modernster Klangtechnologie ausgestattet ist und ein vollständig neues Hörerlebnis definiert.

Entwickelt in Deutschland und erstmals auf den Deutschen HiFi Tagen 2025 im Kongresszentrum Darmstadtium der Öffentlichkeit präsentiert, verkörpert er einen paradigmatischen Neuansatz im Bereich des intensiven Musikhörens.

Das Herzstück des SonicThrone ist ein 11-Kanal-DSP-System kombiniert mit einem 11-Wege-Lautsprechersystem, das direkt im Sessel integriert ist.

Subwoofer in den Armlehnen erzeugen ein druckvolles Bassfundament.

Superhochtöner in den beiden einstellbaren frontseitigen Satelittenboxen und in der Rückenlehne liefern kristallklare, hochauflösende Höhen und tragen so entscheidend zum „Raumklang“ bei.

Ein Bassshaker im unteren Bereich der Rückenlehne bringt die physische Dimension des Klangs unmittelbar in den Körper – nicht als Vibration, sondern als musikalischen Impuls.

Das Ergebnis ist ein Klangfeld, das den Hörer vollständig umhüllt, ohne ihn von der Außenwelt abzukapseln wie ein Kopfhörer.

Das Prinzip: Nahfeld trifft Körperschall

Das Prinzip des SonicThrone basiert auf einer Kombination aus Nahfeld-Beschallung und haptischer Klangübertragung.

© SonicThrone Markus Schoenrock Norbert Reinhart 161

In einem klassischen HiFi-Setup befindet sich der Hörer typischerweise mehrere Meter von den Lautsprechern entfernt. Der Klang muss diesen Weg durch den Raum zurücklegen, wird dabei von Oberflächen reflektiert, absorbiert und verändert.

Beim SonicThrone hingegen befinden sich alle Schallquellen in unmittelbarer Nähe des Hörers – manche davon sogar im direkten Kontakt mit dem Körper.

Diese Nahfeld-Anordnung garantiert etwas, das klassische HiFi-Setups kaum erreichen können: vollständige Raumunabhängigkeit.

Ob das Gerät im Wohnzimmer steht, in einer VIP-Lounge eines Flughafens, in einem Hotelzimmer oder in einem Bürobereich – die Akustik des Raumes hat keinen Einfluss auf das, was der Hörer wahrnimmt.

Der SonicThrone bringt seinen eigenen akustischen Raum mit. Er erschafft ihn um den Hörer herum.

DSP-Technologie: Klang als individuelle Erfahrung

Einen besonders zukunftsweisenden Aspekt des SonicThrone stellt das integrierte DSP-System (Digital Signal Processing) dar.

Der Klang wird nicht einfach unverändert wiedergegeben – er wird präzise auf den individuellen Hörer abgestimmt.

Unterschiedliche Hörprofile, persönliche Klangpräferenzen, individuelle Frequenzempfindlichkeiten. All das lässt sich im DSP einstellen und speichern.

Dies geht sogar so weit, dass der SonicThrone auf Hörschwächen individuell angepasst werden kann. Menschen mit eingeschränktem Gehör – etwa einer Hochtondämpfung, wie sie mit zunehmendem Alter häufig auftritt – können den SonicThrone so einstellen, dass der Klang diese Einschränkung kompensiert.

Musik, Film und Raumklang werden damit wieder vollständig erlebbar. Diese inklusiv gedachte Funktion hebt den SonicThrone weit über den Status eines reinen Luxusprodukts hinaus und positioniert ihn auch im therapeutischen und rehabilitativen Kontext.

„Mitten in der Musik“

Wie fühlt es sich an, im SonicThrone zu sitzen?

Man sitzt quasi mitten im Klangkosmos.

Was dabei besonders auffällt, ist eine akustische Eigenschaft, die den SonicThrone deutlich von Kopfhörern unterscheidet:

Von außen – also für Personen, die nicht im Sessel sitzen – ist kaum etwas zu hören. Wer im Sessel sitzt, befindet sich in einer „abgeschirmten Glocke“.

Dieser Effekt entsteht durch die Nahfeld-Beschallung. Die Lautsprecher sind so positioniert, dass sie den Körper des Hörers direkt ansprechen, ohne den umgebenden Raum nennenswert zu beschallen.

Jenseits von Stereo

Eine der faszinierendsten Eigenschaften des SonicThrone ist seine dreidimensionale Klangabbildung, die einen radikal neuen Ansatz darstellt.

Während eine Stereoanlage die Musik auf einer zweidimensionalen Bühne vor dem Hörer aufbaut, breit und tief, entsteht beim SonicThrone eine vollständige 360-Grad-Klangwelt. Klang kommt von vorne, von den Seiten, von oben, von hinten. Der Hörer sitzt nicht mehr vor der Musik, er sitzt in ihr.

Dies entspricht dem Erleben in einem sehr guten Konzertsaal mehr als jedes andere Heimklangerlebnis.

Das Gehirn interpretiert diese multidirektionale Schallinformation als Präsenz, als Echtheit, als Raum. Der SonicThrone ahmt diesen Effekt nach. Nicht durch digitale Simulation, sondern durch physische Anordnung von Schallquellen in unmittelbarer Nähe des Hörers.

Ergonomie und Materialqualität

© SonicThrone Markus Schoenrock Norbert Reinhart 181

Ein weiterer Aspekt, der beim intensiven Musikhören oft unterschätzt wird, ist der Komfort. Intensives Hören bedeutet Zeit – manchmal viele Stunden am Stück. Der SonicThrone ist deshalb nicht nur als Klanginstrument konzipiert, sondern als vollwertiges Möbel für das intensive Hörerlebnis.

Die Sitzergonomie lässt sich durch austauschbare Sitz- und Rückenmodule präzise auf den Körper des Nutzers abstimmen.

Angeboten wird er wahlweise in feinstem Echtleder oder hochwertigem Stoff. Beide Varianten sorgen für einen visuell wie haptisch edlen Eindruck. Natürlich ist man auch in der Farbwahl frei.

Die sorgfältige Verarbeitung sicherlich auch das Gewicht des Sessels kommunizieren die Wertigkeit dieses Produkts.

Das Hörerlebnis im direkten Vergleich

© SonicThrone Markus Schoenrock Norbert Reinhart 81

Wenn Räumlichkeit alles ist – ein Szenario

Nehmen wir als Beispiel die Wiedergabe eines klassischen Jazz-Trios:

Bill Evans am Klavier, Scott LaFaro am Kontrabass, Paul Motian am Schlagzeug.

Auf einer hochwertigen Stereoanlage klingt ein solches Ensemble hervorragend. Die Bühne öffnet sich, Instrument um Instrument positioniert sich im Raum, der Flügel strahlt Wärme und Oberton-Reichtum aus, der Bass schwingt organisch.

Mit einem offenen Kopfhörer rückt das Erlebnis schon deutlich näher. Man hört die Pedalbewegungen, das Atmen der Musiker. Doch der Klang sitzt im Kopf statt im Raum.

Im SonicThrone geschieht etwas anderes:

Das Trio erscheint nicht vor einem, es scheint um einen herum zu spielen.

Bill Evans sitzt nicht links vor dem Hörer – der Hörer sitzt mit ihm auf der gleichen Bühne.

Die Musik hat eine Dreidimensionalität, die dem tatsächlichen Konzerterlebnis sehr nahekommt. Dabei bleibt die Auflösung hoch, die Detailtiefe ist mit hochwertigen Kopfhörern vergleichbar.

Der Raum aber klingt echt, nicht simuliert, nicht interpoliert, sondern durch physische Klangquellen erzeugt.

Wenn Körperschall zählt

Bei elektrischer und elektronischer Musik tritt eine weitere Dimension des SonicThrone in den Vordergrund: der Bassshaker im unteren Rückenlehnenbereich.

Bei einem tiefen Synthie-Bass oder einem verzerrten E-Bass-Riff überträgt der Sessel diese Energie direkt in den Körper.

Es ist keine störende Vibration, sondern ein musikalischer Impuls, der die auditive Wahrnehmung um eine taktile Dimension ergänzt.

Beim Kopfhörer sind Bässe hörbar, aber nicht spürbar.

Bei der Lautsprecheranlage sind tiefe Frequenzen physisch präsent – doch nur, wenn die Anlage entsprechend leistungsfähig ist und der Raum das erlaubt.

Im SonicThrone ist dieser körperliche Einbezug eine Grundfunktion.


Für wen ist der SonicThrone?

Der audiophile Hörer zu Hause

Der SonicThrone richtet sich zunächst an alle, die intensives Musikhören als ernsthaftes Hobby oder Lebensstil betrachten.

Die unkomplizierte Aufstellung – „hinstellen und fertig“ – ohne aufwändige Installation macht ihn auch für Menschen attraktiv, die keine Möglichkeit haben, ihren Wohnraum akustisch zu optimieren.

Wer keine Lust oder Möglichkeit hat, Akustikpaneele zu montieren, Lautsprecherständer zu positionieren und Raummodenprobleme stundenlang mit Equalizern zu bekämpfen, bekommt mit dem SonicThrone eine sofort einsatzbereite High-End-Lösung.

Gleichzeitig spricht der Sessel erfahrene HiFi-Enthusiasten an, die das bestehende Setup ergänzen wollen.

Er ist kein Ersatz für eine große, raumfüllende Anlage. Er ist eine Alternative für den Abend, wenn Diskretion gefragt ist, wenn man ganz allein in die Musik eintauchen will, ohne die Nachbarn zu beschallen oder die Familie zu stören.

Professionelle und institutionelle Einsatzbereiche

Über den Heimbereich hinaus erschließt der SonicThrone eine Reihe von professionellen und halböffentlichen Anwendungsfeldern.

VIP-Lounges an Flughäfen können ihren Gästen damit ein akustisches Premium-Erlebnis bieten, das sich nahtlos in ruhige, exklusive Umgebungen einfügt.

Hotels können ihren Gästen private Hörräume anbieten, ohne akustisch aufwendige Installationen vornehmen zu müssen.

Unternehmen können Ruhezonen für Mitarbeiter schaffen, in denen Musik zur Erholung, Fokussierung und mentalen Regeneration eingesetzt wird.

Besonders interessant ist auch der Gesundheitsbereich:

Klangsitzungen zur Entspannung, Regeneration und mentalen Fokussierung sind ein wachsendes Segment der Gesundheitsbranche.

Klangtherapie nutzt Schall und Vibration, um Körper und Geist in einen Zustand tiefer Entspannung zu versetzen. Der SonicThrone – mit seiner Kombination aus Mehrkanal-Beschallung und Körperschall – bietet eine technologisch überlegene Plattform für solche Anwendungen.

SonicThrone: Eine neue Ära des intensiven Hörens

Intensives Musikhören erfordert Aufmerksamkeit, Zeit und die richtigen Tools.

Die klassische HiFi-Anlage bietet den natürlichsten Zugang zur Musik als Raumklang – physisch präsent, raumfüllend, sozial erlebbar –, ist aber abhängig vom Raum und seiner Akustik.

Der hochwertige Kopfhörer, ob offen oder geschlossen, liefert maximale Detailauflösung und totale Intimität, bezahlt diesen Vorzug aber mit Innenkopf-Lokalisation und langfristiger Trageermüdung.

Der SonicThrone öffnet endlich eine dritte Tür.

Er kombiniert die physische Klangpräsenz der Lautsprecherwiedergabe mit der Raumunabhängigkeit des Kopfhörers, ergänzt beide um eine taktile Körperschall-Dimension und integriert das Ganze in ein ergonomisches, hochwertiges Möbelstück, das gleichzeitig Wohlfühloase und audiophiles Instrument ist.

Sein DSP-System erlaubt individuelle Klangprofile, die auf keine andere Weise realisierbar sind – maßgeschneidert für jeden Hörer, jede Musik, jeden Moment.

Was der SonicThrone letztlich verkörpert, ist eine Idee, die im Kern aller Klangleidenschaft steht:

Musik nicht nur zu hören, sondern sie vollständig zu erfahren – mit allen Sinnen, im ganzen Körper, in vollkommener Präsenz.

„Inside the Music“ ist dabei mehr als ein passender Slogan. Es ist eine Einladung, Musik neu zu entdecken – tiefer, echter und intensiver als je zuvor.

© Gerald Langer


Probehören

SonicThrone®

Markus Schönrock & Norbert Reinhart
Musik & Möbelbau Reinhart
Weickstraße 21 
97941 Tauberbischofsheim

Telefon: +49 9341 600 56 60
E-Mail: info@sonicthrone.de

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Der German Design Award 2025 für die Entwickler des SonicThrone

© SonicThrone Markus Schoenrock Norbert Reinhart 11


Weiterführende technische Informationen sind unter sonicthrone.de erhältlich.


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