Cologne Jazzweek 2026 im Rückblick

Cologne Jazzweek 2026
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Cologne Jazzweek 2026

Datum: 05.09. – 11.09.2026
Website: https://jazzweek.de/
Programmübersicht: https://jazzweek.de/programm/



Pressemitteilung

Köln, 14.09.2026

Cologne Jazzweek 2026 zieht erfolgreiche Bilanz: Köln setzt ein starkes Zeichen für Jazz und improvisierte Musik

Rund 10.000 Besucher:innen, nahezu ausverkaufte Konzerte und eine Woche voller musikalischer Entdeckungen – die sechste Ausgabe der Cologne Jazzweek unterstreicht die Bedeutung Kölns als international relevanten Standort für Jazz und improvisierte Musik. 

59 Konzerte auf 19 Bühnen brachten eine Woche lang über 275 internationale Künstler:innen, Musiker:innen der Kölner Szene und ein breites Publikum zusammen. Fast alle Veranstaltungen waren zu rund 90 Prozent ausgelastet. Das bewährte Raum- und Bühnenkonzept erwies sich dabei erneut als besondere Stärke des Festivals. Es brachte die Musik nicht nur auf etablierte Bühnen, sondern auch an Orte, an denen man sie zunächst nicht unbedingt erwarten würde.

Vom Mittagskonzert in einer Fahrradwerkstatt oder einem Museumsfoyer über etablierte Spielstätten bis zum „Off-Club“ und dem mysteriösen Techno-Club FI wurde die Stadt selbst zum Festivalraum. Der „Downtown Drift“ führte rund um das Dominikanerkloster Heilig Kreuz, die Kunst-Station Sankt Peter und die Antoniterkirche und brachte gemeinsam mit dem Klavierhaus SCHOKE Festivalatmosphäre mitten in die Metropole. 

Kölns Szene im internationalen Austausch

Der Auftakt im Anschluss an das 40-jährige Jubiläum des Stadtgartens zeigte bereits zu Beginn die Größe und Vielschichtigkeit der Kölner Jazzszene und auch, wie sehr Sie den Austausch pflegt. So präsentierte sich KROM als neues pan-europäisches Kollektiv mit neun Konzerten. Felix Hauptmann und Luise Volkmann stellten mit „Yards & Empathy“ und „Folk Stories“ neue Arbeiten vor. Im FI begegneten sich Peter Evans und Anushka Chkheidze in elektronischen und improvisierten Klangwelten, während Sam Amidon und Subway Jazz Orchestra im zweimal ausverkauften Subway auftraten.

Auch Kooperationen mit Partnern aus Kultur und Gesellschaft erweiterten das Festivalprogramm.

Das Konzert von Avishai Cohen in der Kölner Philharmonie, das in Zusammenarbeit mit Jüdisches Leben in Europa (JEWLIF) entstand, erreichte rund 1.000 Besucher:innen. Mit dem Bundesjazzorchester unter der Leitung der Kölner Komponistin Theresia Philipp und der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Partner rückte zudem die Förderung des musikalischen Nachwuchses in den Fokus. Und auch die Fortsetzung der Kooperation mit NICA artist development bot besondere Höhepunkte, u.a. mit dem Konzert von Vera Morais – EUPNEA in der Antoniterkirche. 

Über 15 Konzerte im Rahmen des Festivals wurden von den Medienpartnern WDR und Deutschlandfunk mitgeschnitten und werden in den nächsten Monaten ausgestrahlt.

Janning Trumann, künstlerischer Leiter der Cologne Jazzweek:

„Die Cologne Jazzweek hat in ihrem sechsten Festivaljahr erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass die Jazzstadt Köln mit ihren zahlreichen Musiker:innen und Spielstätten international mitspielt und wichtige Akzente setzt. Der herausragende Zuspruch des Publikums und der Presse bestätigt unsere Arbeit und zeigt, welche Strahlkraft das Festival inzwischen entwickelt hat.“

Mit der European Jazz Conference vom 24. bis 27. September steht bereits das nächste internationale Jazzereignis in Köln bevor. Die erstmals in Deutschland stattfindende Konferenz bringt die internationale Jazzbranche in der Stadt zusammen und bildet den Abschluss dieses einzigartigen Kölner Jazzmonats.„Dass Köln dabei als Gastgeber im internationalen Mittelpunkt steht, ist das Ergebnis langjähriger, kontinuierlicher Arbeit und der gemeinsamen Entwicklung unserer Szene.“

Cologne Jazzweek 2027

Die Cologne Jazzweek kommt vom 3. bis 10. September 2027 zurück.

Bei aller positiven Bilanz bleibt die finanzielle Perspektive eine zentrale Herausforderung, denn trotz Etablierung des Festivals in den europäischen Festivalsommer ist die Finanzierung nicht gesichert.

Janning Trumann hierzu: „Dass der Verwaltungsentwurf für den Doppelhaushalt 2027/28 für die Cologne Jazzweek erneut eine Förderung von null Euro vorsieht, ist ernüchternd und wird unserer außergewöhnlichen Entwicklung der vergangenen Jahre nicht gerecht. Ich erwarte deshalb, dass die Kölner Politik hier deutlich nachbessert und uns mit einer mittelfristigen Finanzierungsplanung endlich eine verlässliche und langfristige Perspektive eröffnet.“

© Pressetext: CJW 2026

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Zum Vorbericht:
Jazz & The City 2026


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