SAFT SWALLOW PREVITE – You Don’t Know The Life (2019) – Album – Promotion

Promotion / Tonträger / Album.


Künstler: Jamie Saft, Steve Swallow und Bobby Previte
Titel: You Don’t Know The Life
Formate: Vinyl, CD, digital
VÖ: 25.01.2019
Label / Vertrieb: RareNoiseRecords
Website: Jamie Saft
Facebook: Jamie Saft


DAS LABEL – RareNoiseRecords wurde gegen Ende des Jahres 2008 von zwei Italienern in London ins Leben gerufen, dem Unternehmer Giacomo Bruzzo und dem Musikproduzenten Eraldo Bernocchi. Die Mission des Labels ist, zeitgenössische Trends in progressiver Musik aufzuspüren und diesen eine Plattform zu geben, in dem sie, unabhängig von Genre und ohne jede Voreinge- nommenheit, in Beziehung zur Geschichte der Artform gebracht werden. Das Label soll eine Inspiration sein, für alle, die gefesselt sind von spannenden, gewagten und progressiven Sounds. Für mehr Infos und zum Reinhören: www.rarenoiserecords.com.
 
New York, 8. Januar 2019 – In den letzten drei Jahrzehnten hat der visionäre Keyboarder, Produzent und Komponist Jamie Saft Karriere durch Neuerfindung gemacht. Sein Verwischen der Genres zeigt sich allein durch die unglaublich unterschiedlichen Innovatoren, mit denen er zusammengearbeitet hat. Die Liste beinhaltet John Zorn, die Beastie Boys, Bad Brains, John Adams, Iggy Pop, Donovan und The B-52s. Auf seiner dritten RareNoise Erscheinung mit Avant-Jazz-Größen Steve Swallow und Bobby Previte, verlagert Saft seinen Fokus auf die Orgel Trio Tradition. You Don’t Know the Life sieht das Trio in einmaligen, mitreissenden Erkundungen originaler Kompositionen, freier Impro-visationen und generations-übergreifender Standards. 
 
“Es ist immer eine große Ehre und ein Vergnügen mit Meistern, wie Steve Swallow und Bobby Previte Musik zu machen”, sagt Saft. “Der Sound der Hammond Orgel resoniert mit Steves wunderbarem Klang und Bobbys einzigartigem, tonalen Herangehen am Schlagzeug.”

 

 

Saft, Swallow und Previte sind das erste Mal in 2014 zusammengekommen, um The New Standard aufzunehmen, welches neben Safts Klavier Virtuosität einen Eindruck von seinem Spiel an der Hammond Orgel vermittelt. Die Session in Safts Potterville International Sound Studio in Kingston, im Staate New York, war das erste Treffen für Saft und Swallow. Previte und Swallow hingegen spielen seit Jahrzehnten miteinander und Previte hat Saft seine allerersten musikalischen Gelegenheiten offeriert. Die Chemie der Musiker stimmte sofort und das Trio kam noch einmal zusammen für Loneliness Road, eine Aufnahme mit drei gesungenen Kontributionen von Punk Ikone Iggy Pop. Mit You Don’t Know the Life kreiert das eingespielte Trio einen orgel-zentrierten Klang, der in gleichen Teilen psychedelischen Soul, monolithischen Rock und nicht kategorisierbaren Jazz beschert, mit vereinter Stimme vorge-tragen. Wenn auch geleitet von Saft, so zeichnet sich die Musik der Band als durch und durch kollaborativ aus. Saft sagt, “der Begriff ‘Standards’ ist breitgefächert, er bezeichnet alles vom traditionellen Jazz Standard, Show Tunes und berühmten Kompositionen der Jazz Welt aber ebenso die Pop Musik meiner Jugend: ZZ Top, Joni Mitchell, Bob Dylan, Stevie Wonder.” Die Stücke auf You Don’t Know the Life zeigen die ganze Spannbreite.

Das Album beginnt mit einem Jazz Klassiker, Bill Evans’ “Re: Person I Knew”. In Safts Händen wir der Hörer durch einen Sound irgendwo zwischen Hammond und E-Gitarre aus dem Gleichgewicht gebracht. “Ode to a Green Frisbee” stammt aus der Feder von Posaunist und Komponist Roswell Rudd, der nur wenige Wochen vor der Aufnahme von You Don’t Know the Life verstarb. Rudd war und ist eine ausschlaggebende Kraft für Saft (der gegen Ende von Rudds Leben mit ihm zusammen-arbeitete) und Swallow (der bereits Dekanden früher mit Rudd Dixieland spielte und Klavierlegende Herbie Nichols begleitete).

 

 

Der späte 60er Jahre Titel Track ist von ZZ-Tops Gitarren Wizard Billy Gibbons, als er noch Teil der Band Moving Sidewalks war. “Das ist eines der essentiellen Stücke, welches meine musikalische Identität geformt haben”, lobt Saft. “Ich habe versucht Stücke zu finden, die auch mit Bobby und Steve resonieren. Ich dachte ‘You Don’t Know the Life’ wäre perfekt für das Trio.”

 

 

“Moonlight in Vermont” beginnt in traditioneller Manier bevor Previte mit seinen Rhythmen Unruhe stiftet. Der Burt Bacharach/Hal David Klassiker “Alfie” beendet das Album mit Swallows lyrischen Bass Melodien.

 

 

Swallow ist von Safts Kompositionen angetan, “Jamie ist der Architekt des Gebäudes, welches von unserer Musik bewohnt wird”, sagt der Bassist, “besonders reizvoll finde ich, dass man sich in dieser Musik zu jeder Zeit frei überall hinbewegen kann und es klappt. Jamie legt uns die Musik auf den Tisch und geht weg, ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Komponisten. Es ist ihm egal, ob wir die Musik schreddern und hinterher wieder zusammenfügen. Im Gegenteil, er ist ein sehr williger Komplize dabei.”

 

 

Zwei Tunes wurden so kreiert: eine Lawine an Sound bekannt als “The Cloak” und “Stable Manifold”. You Don’t Know the Life präsentiert auch drei frei improvisierte Stücke, welche die Fähigkeit des Trios unterstreichen, fesselnde Strukturen im Moment zu erschaffen: “Dark Squares”, “Water From Breath” und “The Break of the Flat Land”. Saft erklärt, “Steve und Bobby arbeiten auf so hohem Niveau, dass man ihnen nichts zu geben braucht. Unsere wunderbare Freundschaft wird zur Konversation in der Improvisation.”

 

 

Dieses Mal wurde die Konversation in einer anderen Umgebung als in Safts Potterville Studio geführt, nämlich in einem der letzten großen Recording Studios in Manhattan, bei Sear Sound. Gegründet von Toningenieur Walter Sears, fanden in diesem Raum Aufnahmen von Größen wie David Bowie, John Lennon, Stevie Wonder, Björk, Lou Reed, Wayne Shorter, Steely Dan, John Zorn und vielen anderen statt. “Sear Sound ist ein Tempel der Musikproduktion”, sagt Saft. Auf You Don’t Know the Life wurde an diesem Aufnahmetag etwas ganz besonderes geschaffen.

 

 

Saft ist schnell dabei, wenn es um Lob für seine Bandmitglieder geht. “Beide Musiker haben so eine einzigartige Stimme. Steve Swallow ist ein Meister des lyrischen Solos. Es ist soviel pure Melodie in seinen solistischen Momenten. Man hört etwas aus seiner tiefsten Seele. Bobby Previte hat immer eine Strategie, die über das  Offensichtliche hinaus geht. Er ist ein Meister, im Kreieren von etwas Neuem, welches an die Geschichte gebunden ist.”

© RareNoiserecords / hubtone pr / Antje Huebner


Line-Up

Jamie Saft – Hammond Organ, Whitehall Organ, Baldwin Electric Hapsichord
Steve Swallow – Electric Bass
Bobby Previte – Drums


Tracklist


1. Re: Person I Know   
2. Dark Squares 
3. Water From Breath 
4. You Don’t Know The Life 
5. Ode To A Green Frisbee 
6. The Cloak 
7. Stable Manifold 
8. The Break Of The Flat Land 
9. Moonlight In Vermont 
10. Alfie

Credits


6,7  composed by Jamie Saft, published by RareNoisePublishing (PRS) 
2,3,8 composed by Jamie Saft, Steve Swallow, Bobby Previte, published RareNoisePublishing (PRS) 
1 written by Bill Evans  
4 written by Tom Moore  
5 written by Roswell Rudd 
9 written by Karl Suessdorf and John Blackburn  
10 written by Burt Bacharach and Hal David

 

Recorded January 2018 at Sear Sound, NY 

Recorded by Christian Castagno 
Mixed and Mastered by Christian Castagno in Minca, Colombia

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„Chef-Redakteur“ eines „Ein-Mann-Betriebes“ | Inhaltlich verantwortlich für music-on-net.de (Magazin), music-on-net.photography (Konzertfotografie) und music-on-net.com (mein persönlicher Musikblog) | Offen für verlässliche Kooperationen | Wurzeln in den 1970er Jahren mit Blick auf die aktuelle Musikszene dank einer nach und nach gewachsenen guten Vernetzung mit verschiedenen Medienpartnern | Es ist vor allem die Leidenschaft für die Musik, die mich nach all den Jahren noch immer antreibt.

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