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VERONIQUE GAYOT – Wild Cat (2019) – Album – Review

Last updated on 12. März 2019

Review / Tonträger / Album.


Künstler: Véronique Gayot
Titel: Wild Cat
Formate: CD, digital
VÖ: 15.02.2019
Label: Grand Cru Records
Vertrieb: in-akustik
Website: Veronique Gayot
Facebook: Veronique Gayot


Denke ich an Frankreich, denke ich bei Musik auch im Jahr 2019 erst einmal an französische Chansons und ihre – wenigstens zum Teil – bereits verstorbenen Interpreten. Die quicklebendige Französin Véronique Gayot schickt sich nun an, dieses Bild nachhaltig zu korrigieren. 

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Tausendsassa, dem von der Musik förmlich durchdrungenen Bluesmusiker, Komponisten, Multiinstrumentalisten Timo Gross hat sie ihr erstes Album eingespielt.

In Frankreich ist Wild Cat bereits erschienen, hierzulande ist der Verkaufsstart für den 15. Februar 2019 vorgesehen.

Knapp 40 Minuten reichen, um im CD-Format locker 10 Songs unterzubringen, die im Kern mit Véronique Gayot  als Bluesröhre, Timo Gross an diversen Gitarren, am Bass, an den Keyboards und Olav Federmann am Schlagzeug sowie unter Zuhilfenahme einiger Musikergäste entstanden sind und voller Herzblut stecken.

Das Album ist exzellent gemastered von Andreas Schorpp in den Schlüter Studios in Karlsruhe, bildet die Stimme von Véronique Gayot räumlich so überzeugend ab, dass man den Eindruck bekommt, die französische Wildkatze stünde auf der heimischen Bühne.

Im letzten Jahr war Veronique Gayot bereits auch auf wenigen deutschen Bühnen präsent. Die Tour soll im Jahr 2019 unter Leitung des musikalischen Direktors Timo Gross fortgesetzt werden.

Gerne hätte ich hier schon die Tourtermine bekannt gegeben. Bisher stehen nach meiner Netz-Recherche – nur zwei Termine fest. Einer leider im – man sehe es mir nach – entlegenen Saarbrücken, dafür sehr nah am Nachbarland Frankreich, der andere im von hier aus nicht minder entfernten Dormagen.

Ich warte indes ungeduldig und hoffe auf eine Präsenz der Blues-Diva mit ihrer famosen männlichen Begleitband im Großraum des Rhein-Main-Gebietes.

Bis dahin rotiert bei mir Véronique Gayot in der Schublade meines CD-Players, klingt dabei gar nicht so sehr digital, sondern an einigen Stellen ganz wunderbar analog.

Die für das umweltfreundliche Digipack verwendeten Fotografien von Milo Lee sind ausdrucksstark und passen hervorragend zum Charakter des Albums und seiner Interpretin.

Im Übrigen malt Véronique Gayot ganz so, wie sie musiziert – recht expressiv, wie man sich auf ihrer Homepage überzeugen kann. 

Emotion (as singer) – Energy (as songwriter) – Passion (as artist) kann man dort auch lesen. Stimmt!

 © Gerald Langer


Credits


Véronique Gayot: Lead and backing vocals
Timo Gross: guitars, bass, keyboards, harp, backing vocals
Olav Federmann: drums, percussion

Guests:

Christoph Schnell: drums – track 9
Markus Lauer: hammond b3, track 2
Marius Tilly: acoustic guitars – track 10
Rev. Percy Hairless: backing vocals – track 7
Kirsten Guthörlein: backing vocals – track 1, 9
Yannis Darcy: guitar, programming, backing vocals – track 8


  • all lyrics by Véronique Gayot
    all music by Timo Gross and Véronique Gayot
  • produced, arranged, recorded and mixed by Timo Gross at vineyard Recorders, BZA
  • executive production: Sari Noutom

Tracklist


1. Shake You Up And Down
2. The Revolution
3. Sinner
4. Gasoline
5. Monkey See, Monkey Do
6. Asylum
7. Back To The Roots
8. Not Alright
9. Let It Go
10. Blessing Master Time


Meine unbedingten Hörtipps – fett


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