Visit page
Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Alle Beiträge zum Thema %s “nürnberg”

NATALIA DOCO – Hafensommer Würzburg 2018 – Bericht

Konzertbericht und Konzertfotos.
NATALIA DOCO am 27. Juli 2018 beim Hafensommer Würzburg. Einfach magisch!


Würzburg (music-on-net) – Es gibt sie noch, die magischen Momente beim Würzburger Hafensommer. Heute abend verzaubert NATALIA DOCO mit Ihrer Band eine Stunde lang das Publikum auf den weitgehend vollbesetzten Stufen der Hafentreppe. Das Konzert ist nicht ausverkauft, aber sehr gut besucht.

Die Band hat auf der Bühne längst Platz genommen, das Intro läuft. Natalia Doco steht am oberen Ende der Treppe, mit geschlossenen Augen, ganz konzentriert. Man zweifelt schon fast, ob sie jemals die Treppe hinabschreiten wird. Nach geschätzten zwei bis drei Minten begibt sie sich zur Bühne und von da an wird es furios.

Natalia Doco – Hafensommer Wuerzburg 2018 © Gerald Langer

Bildergalerie | NATALIA DOCO

Das nicht mehr ganz neue Album El Buen Gualicho ist ein vielschichtiger Mix aus französischen Chansons, zeigt aber auch Einflüsse des kolumbianischen Cumbia, ist damit tanzbar.

Darüberhinaus verfügt die zierliche Argentinierin, die seit 2012 in Frankreich lebt, über klasse Songmaterial, eine gute Band mit gefühlvollem Posaunisten und über eine unglaubliche Bühnenpräsenz.

Natalia Doco – Hafensommer Wuerzburg 2018 © Gerald Langer

Bildergalerie | NATALIA DOCO

Immer wieder begibt sie sich zu den ersten Zuschauerreihen, die Zugabe nach einer guten Stunde spielt sie mit ihrer Band im Publikum. Aufgrund der geltenden DSGVO habe ich hier keine Fotos gemacht.

Ich hätte gerne noch eine weitere halbe Stunde NATALIA DOCO genossen, bin nur im Hinblick auf die zahlreichen Fotos, die ich bei ihrem Auftritt ohnehin geschossen habe, froh, dass der Zauber im Alten Hafen ein Ende findet.

Ansonsten höchste Empfehlungsstufe in Sachen hörens-, aber auch sehenswert.

Am Samstag, 28.07. 2018 spielt sie beim Burg-Herzberg-Festival, am 29.07.2018 beim Bardentreffen in Nürnberg (gratis!).

© Gerald Langer


 

KING KING – DAN PATLANSKY – Hirsch Nürnberg 2018 – Konzertbericht

Konzertbericht und Konzertfotos.
KING KING im Hirsch Nürnberg am 06.03.2018.
Dan Patlansky als Support, und das auf Aughöhe


Nürnberg (music-on-net) –  Ich hatte mir eine Konzertpause auferlegt. Ziemlich genau drei Monate habe ich Konzerte mehr oder weniger bewusst gemieden. War diesbezüglich etwas antriebslos geworden. Die Gründe dafür sind vielfältig, werde sie an anderer Stelle gelegentlich zu beschreiben versuchen.

Dass ich letztlich doch recht spontan vom eingeschlagenen Kurs abgewichen bin, lag schlicht und ergreifend daran, dass ich am vergangenen Sonntag sowohl das aktuelle Album von DAN PATLANSKY “Perfection Kills”, als auch die vergleichsweise neue Scheibe von KING KING “Exile & Grace” besprochen habe.  Am Ende meiner Arbeit durfte ich dann feststellen, dass sich beide Formationen zwei Tage später die Bühne im Hirsch Nürnberg teilen sollten. Das nötige innere Feuer war damit entfacht.

Der Dienstgabend im Hirsch

Der Blues und Bluesrock lockt doch noch jedem Menge ältere Semester, sogar unter der Woche, hinterm Ofen hervor. Insofern ist der Hirsch gut gefüllt, allerdings längst nicht ausverkauft.

DAN PATLANSKY heizt an, spielt sich die Seele aus dem Leib

Dan Patlansky - Hirsch Nuernberg - 06.03.2018 © Gerald Langer
Dan Patlansky – Hirsch Nuernberg – 06.03.2018 © Gerald Langer

Bildergalerie | Weitere Konzertfotos von DAN PATLANSKY

DAN PATLANSKY eröffnet pünktlich mit einem gerade einaml 30-minütigen Set, das es allerdings in sich hat. Die meisten Gäste dürften den smarten Südafrikaner trotz seiner zahlreichen Album-Veröffentlichungen gar nicht auf der Rechnung gehabt haben. In der Schlussphase zeigt er noch jede Menge akrobatische Fingerübungen auf seiner abgegriffenen Fender. Großartig!

Eine längere Umbaupause soll folgen.

KING KING müssen (und können vor allem auch) improvisieren

King King - Hirsch Nuernberg - 06.03.2018 © Gerald Langer
King King – Hirsch Nuernberg – 06.03.2018 © Gerald Langer

Bildergalerie | weitere Konzertfotos von KING KING

Gegen 21:15 betreten dann die Burschen von KING KING aus Glasgow die Bühne. Der stämmige Frontmann Alan Nimmo im Kilt lässt gar keinen Zweifel über das Herkunftsland aufkommen. Die Band hat zunächst mit einigen technischen Problemen zu kämpfen. Die Monitorboxen fallen immer wieder kurz aus. Schnell bekomme ich “Schuldgefühle”, ob ich möglicherweise für die technischen Unzulänglichlichkeiten verantwortlich sein könnte. Bin zu diesem Zeitpunkt allein im Fotograben unterwegs und trete unweigerlich das eine oder andere Mal auf die am Boden liegenden Strippen. Doch an mir scheint es – Gott sei Dank – nicht zu liegen.

Der guten Stimmung auf der Bühne und im Publikum tun diese technischen Schwierigkeiten keinen Abbruch. Das Auditorium geht mit, Alan Annimo ist der perfekte Frontmann, der immer wieder den Kontakt zu den Gästen sucht. Auch ein in der Schlussphase endgültig gelieferter Monitorverstärker fördert den positiven Gesamteindruck, hatte ich doch zunächst angenommen, dass der Auftritt von KING KING möglicherweise die perfekte Studioproduktion etwas zu stark reproduzieren könnte. Dazu konnte es aufgrund der vorbeschriebenen technischen Defekte nicht kommen.

KING KING zeigen sich im Verlaufe ihres knapp 90-minütigen Sets immer mehr als Meister der Improvisation. “Stranger To Love” vor der Zugabe ist der Hammer! Und die Hammondorgel bringt Jonny Dyke wirklich richtig toll zum Klingen.

Nürnberg wird das schottische Quartett sicherlich nicht vergessen, wäre ihr Tourbus doch beinahe noch vor dem Konzert abgeschleppt worden.

Insgesamt ein wunderbarer Abend, der mir endlich auch wieder den nötigen Impuls gegeben hat, um demnächst wieder mit Leib – vor allem aber mit  Seele – “live” bei dem einen oder anderen interessanten Konzert dabei sein zu können.

DAN PATLANSKY und KING KING sei hier ausdrücklich gedankt.

© Gerald Langer


Setlist – DAN PATLANSKY:

Intro
Johnny
Never Long
Heartbeat
Still Wanna Be your Man
Dog Day
Backbite
My Chana

Setlist – KING KING:

Intro “Highway to Hell” (AC/DC song)
(She Don’t) Gimme No Lovin’
Waking Up
You Stopped the Rain
Broken
A Long History of Love
Lose Control
Rush Hour
Long Time Running
All Your Life
Stranger to Love

Encore:

Let Love In


Nächste Konzert-Termine von DAN PATLANSKY:

09.03.2018  D-Erfurt, Museumskeller
10.03.2018  D-Berlin, Privatclub
11.03.2018  D-Dortmund, Piano – supporting KING KING
13.03.2018  D-Hamburg, Knust – supporting KING KING

Nächste Konzert-Termine con KING KING:

09.03.2018  Fulda, Alte Piesel
10.03.2018 Erfurt, Museumskeller
11.03.2018 Dortmund, Piano
13.03.2018 Hamburg, Knust
14.03.2018 Osnabrück, Rosenhof
15.03.2018 Berlin, Quasimodo


 

error: Please respect © copyright, content is protected!