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SEBASTIAN BLOCK – Wo alles begann – 2018 – Album – Review

Review / Tonträger / Album.
Künstler: SEBASTIAN BLOCK
Titel: Wo alles begann
Formate: CD, digital
VÖ: 16.02.2018
Label: Timezone Records
Vertrieb: Timeszone Distribution
Websites: http://www.sebastianblock.net/neues/
Facebook: https://www.facebook.com/FBSebastianBlock/


Wieder eines der viel zu lange liegengebliebenen Alben, hier: Wo alles begann von Sebastian Block.

Ich hatte den Singer und Songwriter aus Berlin bisher nicht im Blick und gebe zu, dass ich eine gewisse Vorlaufzeit brauchte, um mich in seinen zunächst sparsam wirkenden, sich dann im weiteren Verlauf häufig auftürmenden Arrangements zurecht zu finden.

Der Titelsong wird gleich an den Anfang gesetzt und gibt denn auch die ungefähre Richtung vor, die sich im liebevoll von Stefanie Stock gestalteten Booklet auch visuell – Aquarelle und (alte) Fotos im Nebeneinander – nachspüren lässt.

Warum rufst Du nicht an? kontrastiert vom Tempo mit der dort beschriebenen Wartesituation im Hotelzimmer.

Auch feine Liebeslieder, wie “Alles für mich” findet man auf diesem Album des 1980 in Brandenburg in eine Künstlerfamilie hineingeborenen Musikers.

Alles klingt jung und frisch, aber eben an keiner Stelle naiv. Dazu ist Sebastian Block viel zu erwachsen und zu sehr Poet mit einem ausgeprägten Gespür für seine Wurzeln in der DDR und einer gesunden Einschätzung für all die Dinge und Menschen, die im Leben wirklich wichtig sind.

Doch Vorsicht, hier ist keineswegs eine auch nur ansatzweise “anti-imperialistische” Langspielplatte entstanden, sondern ein gerade einmal 33-minütiges Album, das zum Zuhören und Nachdenken einlädt.

“… glaube mir
das Glück wartet nicht vor der Tür
es liegt direkt neben dir
glaube mir …”

(Sebastian Block in So Nah)

Dass dises Album auch noch vorzüglich aufgenommen ist und ebenso klingt, ist dem Wahlberliner Oded K. dar zu verdanken, der es produziert, aufgenommen und gemischt hat. Für Text und Musik zeichnet allein Sebastian Block verantwortlich. Zusammen mit Oded K.dar hat er den Longplayer unter Zuhilfenahme weiterer Gastmusiker*innen eingespielt.

Wo alles begann ist damit ein richtiges Kleinod geworden, das ich gerne zum Hören weiterempfehlen darf.

Am 14. Juni 2018 spielt Sebastian Block solo in Würzburgs Nähcafe Edeltraut.

Ich will mal schauen, ob ich dabei sein kann, ” ….wenn ich nicht gerade im Garten bin und meine Träume wieder ausgrabe…”

© Gerald Langer


Tracklist – Sebastian Block – Wo alles begann


Wo alles begann
Warum rufst du nicht an
Spaten
Keine Zweifel
Alles für mich
Die Nacht kennt keine Farben
Evelyn
Bist Du die Antwort
Mein Wille
So nah


Anspieltipps – fett 

Diskografie


2007   Mein Mio: Nichts was hilft (EP)
2009   Mein Mio: Irgendwo in dieser großen Stadt (Album)
2011   Sebastian Block: Bin ich du (Album)
2014   Sebastian Block: ANANAS   (EP)
2015   Sebastian Block: Der Mond ist schuld (Album)
2018   Sebastian Block: Wo alles begann (Album)


Fakten – Sebastian Block


2006 Gründung der Band Mein Mio
2008 Debutalbumproduktion mit Produzent Nils Frahm
2008 Finalist beim 1. Radioaward der ARD Stationen
Top 100 Airplay-Charts mit der ersten Single „Wenn wir wüssten“ (VÖ: 08/09)
2009 „Künstler des Monats“ bei Stern.de (August)
2009 „Künstler des Monats“ bei N-Joy Radio (August)
2010 „Künstler des Monats“ bei Big FM Radio (Februar)
Konzerte als Gitarrist und Keyboarder der Band Sven van Thom, u.a. bei TV Total,
Bundesvision Song Contest und Popstars
2010 Gast bei TV Noir
2010/2011 Erstes Soloalbum (Produzent: Sven van Thom) „Bin ich Du“ auf eigenem Label
(Januar/Broken Silence)
Auftritt mit Band im Kinofilm „Wir wollten aufs Meer“ (mit August Diehl, Alexander Fehling) mit dem Song „Unsere Heimat ist die See“
2011 Erste Single „Ich hoffe ja“ gewinnt den rbb Sommersong Contest
2011 Gewinner des rbb Radio Eins Bandcontests zum „Völkerball 2011“
2014 EP „ANANAS“ wird veröffentlicht
2015 Zweites Album „Der Mond ist schuld“ (Januar/Broken Silence)
2017 Im Februar VÖ der Single „Bist Du die Antwort“ feat. Fran (produziert von Oded K.dar) und vertreten auf dem „listen to berlin“ Sampler
2017 Platz des „listen to berlin“ Award der Berlin Music Commission, Kategorie „Künstler“

Mehr als 240 Konzerte als Solokünstler seit 2011


Sebastian Block – Youtube



Sebastian Block – Tourdaten 2018


12.06.2018  D-Burghausen, Mathilda
13.06.2018  D-Nürnberg, Die Weinerei
14.06.2018  D-Würzburg, Edeltraud
15.06.2018  D-Heidelberg, Leitstelle
21.06.2018  D-Berlin, Tausend Bar
06.10.2018  D-Potsdam, Waschhaus (mit Band)
12.10.2018  D-Brandenburg, Fontane Klub (mit Band)
13.10.2018  D-Hof, Kunstkaufhaus (mit Band)


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