Phia – The Woman Who Counted The Stars – EP – 2017 – Review

Review / Tonträger / Album //

Phia_EP_Front_2017
Phia_EP_Front_2017

Kurzkritik / Hörtipp / Album.
Künstler: PHIA
Titel: The Woman Who Counted The Stars
Formate: CD, digital
VÖ: 29.09.2017
Label: Labelship
Vertrieb: Broken Silence
Websites: www.listentophia.com 
Facebook: www.facebook.com/listentophia


Ihr Debütalbum The Ocean Of Everything ist gerade einmal ein Jahr alt, schon beschenkt uns Sophia Exiner, kurz Phia mit einer neuen EP – The Woman Who Counted The Stars.

Phia hat offensichtlich ein Faible für das Extended Play (EP), für Tonträger zwischen Single- und Long-Player-Format, entwickelt. Mittlerweile ist es nach Garden Of Youth und Live In Berlin ihr drittes, zwar nur mittelformatiges, dennoch großartige, in sich abgeschlossenes Werk.

Don’t shoot for the stars, we already know what’s there. Shoot for the space in between because that’s where the real mystery lies.

von Vera Rubin kann man im Klappcover lesen.

Vera Cooper Rubin war eine, im letzten Jahr verstorbene, US-amerikanische Astronomin, die sich vorwiegend mit der Dunklen Materie befasste, aber eben auch die Rolle von Frauen in der Wissenschaft zu stärken versuchte.

“Fixiert euch nicht allzu sehr auf die Sterne, schaut lieber auf den (dunklen) Raum zwischen den Sternen!”

Phia nimmt uns mit auf ihre knapp zwanzigminütige intergalaktische Reise und schafft so ein Indie-Pop-Erlebnis, das gleichermaßen von Astronomie, Feminismus, und Fantasy inspiriert ist. Zwischen Loops, Drums und Gitarren perlt immer wieder die glasklare Stimme Phias und ihre Kalimba hervor.

Mit Josh Teicher scheint sie den idealen Studiopartner gefunden zu haben.

Die bereits am 1. September 2017 veröffentlichte Single “Oxide” hat bis zu 60.000 Jahre alte lebende Mikroorganismen, eingeschlossen in Kristalle, die Wissenschaftler der Weltraumbehörde NASA Anfang 2017 in einer unterirdischen Höhle Mexikos gefunden haben, zum Inhalt.

So schön und anspruchsvoll zugleich können Pop-Songs klingen.

Viele Sterne deshalb auch von mir, für die Frau, die die Sterne zählte.

© Gerald Langer


Tracklist

The Woman Who Counted the Stars
Oxide
Washed Away
Denim
Silver & Gold


Anspiel-Tipps – fett


Credits

All songs written by Sophia Exiner

Tracks 2 & 5 with Joshua Teicher
Vocals, casio, kalimba, juno played by Sophia Exiner
Guitars, bass, juno, backing vocals, samples and programming byioshua Teicher
Drums on track 1, 2,4 & 5 by Lachlan O’Kane
Drums on track 3 by Alexandre J. Maurer

Produced by Joshua Teicher
Mixed by Nicholas Lam

Tracks 1, 2, 4 & 5 recorded by Nick Huggins in Point Lonsdale, Australia
Track 3 recorded by Jonny Zoum at SoundCloud in Berlin, Germany
Additional recording by Joshua Teicher & Sophia Exiner in Fitzroy, Australia

Photo by Wilk

EP design by Lauren Mahoney


PHIA live – präsentiert von AskHelmut und Soundkartell

30.09.2017 D-Freiburg, The Great Räng Teng Teng
01.10.2017 D-Offenbach, Hafen 2 (nachmittags)
06.10.2017 D-Magdeburg, Moritzhof
07.10.2017 D-Berlin, Badehaus
13.10.2017 A-St. Georgen, Fümreif
14.10.2017 A-Wien, Kramladen

Weitere Termine demnächst!  Booking: AMADIS


facebook-profile-picture
Über mr.music-on-net 930 Artikel

Gerald Langer is the founder of music-on-net.com, music-on-net.de, music-on-net.photography. He is cooperating with other authors and photographers.