W-Festival 2016 – Frankfurt am Main – ein Rückblick

Akua Naru © DanielZiegertPhotography
Akua Naru © DanielZiegertPhotography

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W-Festival 2016 in Frankfurt am Main – ein Rückblick

Frankfurt auf dem Weg zur Frauen-Hauptstadt: Powerfrauen aus aller Welt begeistern auf dem W-Festival 2016


Frankfurt am Main, 01. Juni 2016 – Fünf Tage lang stand die Mainmetropole im Zeichen von einigen der wohl hochkarätigsten Frontfrauen, die eigens dazu aus aller Welt angereist waren. Mit 22 Künstlerinnen aus zwölf Ländern wurde auf sieben Bühnen in Frankfurt und Bad Homburg teils zeitgleich gegroovt, gerockt, gerappt und hingebungsvoll gejazzt und dabei von einem begeisterten Publikum mit Standing Ovations und „Zugabe“-Rufen gefeiert – die Presse jubelte.

Das Programm zum fünfjährigen Bestehen des W-Festivals (vormals Women of the World Festival) konnte sich sehen und hören lassen:

Internationale Stars wie Tanita Tikaram, Garbage und Beth Hart; deutsche Größen wie Frida Gold, Glasperlenspiel und Mia oder junge Künstlerinnen wie Kitty, Daisy & Lewis zeigten ihr großartiges Talent und gaben so dem W-Festival ein fulminantes Flair. Mit dem in Deutschland einzigartigen Festival-Konzept, das fest in Frauenhand ist, ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz und freuen sich über die ständig wachsende Beliebtheit.

„Wir haben in Frankfurt ein für Deutschland einzigartiges Musik-Event mit Alleinstellungsmerkmal geschaffen“ stellt Klaus Bönisch (KBK) als Veranstalter mit Stolz fest. „Meine Vision ist, dass sich im Rahmen des W-Festivals nicht nur Frauen aus der Musik, sondern auch aus Film/TV/Literatur und sozialem Engagement bei uns treffen. In diesem Jahr ergänzte Enissa Amani mit ihrem Witz und ihrer Schönheit das musikalische Line-up des W-Festivals im Comedy-Bereich. Voraussetzung für diese organische Weiterentwicklung ist natürlich die Akzeptanz beim Publikum.“

Bernd Hoffmann, künstlerischer Leiter, fügt hinzu: „Knapp 10.000 Besucher und 200 Bewerbungen für unseren Nachwuchs-Wettbewerb 2016 sprechen eine deutliche Sprache. Und ja: ich bin noch immer ganz platt von den vielen unterschiedlichen Eindrücken bei so vielen fantastischen Frauen.“ Geballte Frauenpower – Top-Acts non stop Nach längerer Pause endlich wieder auf der Bühne stand die US Rock und Bluesgröße Beth Hart wie auch die legendäre Band Garbage um die Sängerin Shirley Manson – sie rockten die Alte Oper mit jeweils unverwechselbarem Sound. Die gebürtige Schottin und Kult-Sängerin Tanita Tikaram feierte ihr Comeback mit Songs aus ihrer neuen CD „Closer To The People“. Und eine schillernde Alina Süggeler und ihre erfolgreiche Electro-Pop-Band Frida Gold sorgten einmal mehr für ein unvergessliches Erlebnis. Comedy-Shootingstar Enissa Amani fesselte ihre Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes mit ihrem Charme und lieferte im Gesellschaftshaus Palmengarten schlagfertige Parolen aus ihrem Programm „Zwischen Chanel und Che Guevara“. Einen erfrischenden Soul- und R’n B Abend mit London Flair lieferten Andreya Triana & Izzy Bizu in der jugend-kultur-kirche Sankt Peter. Kitty, Daisy & Lewis ließen mit Partyleidenschaft und authentischem Sound die Musik der 40er und 50er Jahre in Deutschlands No 1 Club Gibson wieder aufleben. Die mehrfach ausgezeichnete Elektropop- und Singer-Songwriterband Glasperlenspiel mischte ihre bewährten Elektro-Elemente mit reiferen, vielfältigeren Songtexten. Im schicken Palais Frankfurt präsentierten sie Songs aus dem neuen Album „Tag X“ unter frenetischem Applaus der Zuschauer.

In Bad Homburgs Speicher legte David Garretts Schwester Elena subtilen Deutschpop einen fantastischen Auftritt hin. Die Gewinnerin des Nachwuchs-Castings von 2015, FEE, bezauberte im Bad Homburger Kurtheater mit ihrer Akustikgitarre durch Natürlichkeit und ihren ganz persönlichen Texten im Vorprogramm von Femme Schmidt, die ihrerseits mit Standing Ovations belohnt wurde. Einspringer für eine kurzfristig vor Festivalbeginn erkrankte Ana Moura war das Trio Fado mit eindringlichen Melodien aus Portugal, die temperamentvolle Mallorquinerin Concha Buika begeisterte am Dienstag in der Alten Oper die Zuhörer mit einer explosiven Mischung aus Flamenco und Soul und Funk.

Fazit: Ein nicht enden wollendes musikalisches Feuerwerk und wer diesmal nicht dabei war, der hat wirklich ein außergewöhnliches Festival verpasst, das in seiner Art einzigartig ist.

Zum Glück wird man aber im kommenden Jahr wieder Gelegenheit haben, Versäumtes nachzuholen: vom 24. bis 27. Mai 2017 wenn es wieder heißt: „We proudly present“.

Pressetext | W-Festival 2016

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